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Fachmagazin YOKOTEN
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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

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Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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Was ist "Autonome Instandhaltung (2. Säule von TPM)"?

Eine Definition aus dem CETPM-Lexikon

Was ist "Autonome Instandhaltung (2. Säule von TPM)"?

Die autonome Instandhaltung ist die Säule 2 von TPM (Total Productive Management) und des Operational Excellence Referenz Model.

Das oberste Ziel der Säule Autonome Instandhaltung ist es, dass die Maschinenbediener die Anlage selbstständig betreiben können. Jeder Maschinenbediener muss in der Lage sein, Mängel an Geräten zu erkennen und beheben zu können, Ursachenfindung bei Störungen (strukturierte Problemlösung) durchzuführen und Qualitätsabweichungen zu erkennen. Reinigung, Inspektion, Wartung und einfache Reparaturen werden vom Maschinenbediener selbstständig durchgeführt.

Die Verantwortung für den Zustand von Maschinen und Anlage wird durch die Anwendung der autonomen Instandhaltung von der Instandhaltungsabteilung an die Maschinen und Anlagenbediener übertragen. Dadurch können sich die Mitarbeiter der Instandhaltungs-abteilung ihrer eigentlichen Aufgabe widmen, Maschinen und Anlagen weiter zu entwickeln, dass keine Störungen mehr auftreten können. Hierfür benötigen die Instandhaltungs-mitarbeiter jedoch Zeit. Diese fehlt ihnen jedoch meist in der beruflichen Praxis. Ein schlechter Grundzustand der Maschinen und Anlagen, führt häufig zu ungeplanten Störungen und zeitaufwendige Wartungsarbeiten halten die Mitarbeiter der Instandhaltung davon ab, Maschinen und Anlagen weiter zu entwickeln.

Dafür müssen die Maschinenbediener mit eingebunden werden und Tätigkeiten von den Instandhaltungsmitarbeitern übernehmen. „Ich mache, du reparierst“ gehört der Vergangenheit an. Maschinebediener und Instandhalter haben das gleiche Ziel, die Verbesserung der Gesamtanlageneffektivität.

Die autonome Instandhaltung wird mit der Hilfe eines 7 Stufen Modells strukturiert und aufeinander aufbauend durchgeführt:

Stufe 1:           Verstehen der IST-Situation

„In Stufe 1 wird eine Grundinspektion der gesamten Maschine oder Anlage durchgeführt. Sie dient der Prüfung der Maschine oder Anlage auf Mängel. Diese werden gekennzeichnet und im Anschluss beseitigt. Es werden neue/überarbeitet Reinigungs- und Wartungspläne erstellt und gelebt.“

Stufe 2:           Herstellen optimaler Bedingungen

„Verschmutzungsquellen werden in dieser Stufe identifiziert, wenn möglich eliminiert oder eingedämmt.  Schwer zugängliche Stellen werden vereinfacht/verbessert. Dadurch werden Reinigungs-, Inspektions und Wartungszeiten reduziert.“

Stufe 3:           Steigerung der Anlagenverfügbarkeit

„Festlegen verbesserter Standards für Reinigung, Inspektion und Wartung.

Etablieren von funktionsübergreifenden Verbesserungsteams“

Stufe 4:           Aufbau der autonomen Instandhaltung

„Trainingsmodule für die autonome Instandhaltung entwickeln und Maschinen-, Anlagenbediener qualifizieren.“

Stufe 5:           Anwendung der autonomen Instandhaltung

„Maschinen-, Anlagenbediener führen die Reinigung, Inspektion und Wartung der Anlagen nach angepassten Plänen eigenständig durch. Standards werden stetig weiterentwickelt.“ 

Stufe 6:           Standardisierung in der Prozesslandschaft

„Selbstständiger Betrieb der Anlagen, inklusive Reinigung, Inspektion und Wartung. Einfache Reparaturen werden eigenständig vom Maschinen-, Anlagenbediener durchgeführt.“

Stufe 7:           Exzellente autonome Instandhaltung

„Kontinuierliche Weiterentwicklung der Säule.“