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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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Qualität & Six Sigma

In diesem Kompetenzbereich geht es darum, eine optimale Qualität sicherzustellen, um die Kundenzufriedenheit zu erhalten und zu steigern. Six Sigma ist dafür eine bewährte Methode. Weiterhin finden Sie hier Seminare zu den vielfältigen Themen der Qualitätssicherung.

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TPM Handbuch

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Hallo Herr Sperger!
Zunächst möchte ich meine Hochachtung aussprechen, dass Sie sich eines solchen Vorhabens annehmen wollen und darüber hinaus es ihr Arbeitsumfeld ermöglicht, ein TPM-Handbuch zu verfassen! In jedem Fall wünsche ich Ihnen gutes Gelingen!

Zur Frage,: Informationen besser in Bild oder Text verpacken?
Auch meine Erfahrung (Lean Management in der Fertigung) zeigt deutlich:
Ein ansprechendes "Bild/Text - Verhältnis" für Schulungsmaterial (z.B. Vortrags-Folien) oder Nachschlagewerke liegt in etwa bei max 70/30 - besser ist wohl 80/20!
Je übersichtlicher (weniger ist manchmal mehr!) und kompakter aufgearbeitet (neue) Informationen sind, umso größer schätze ich die Motivation ein, sich mit "Neuem" auseinander zu setzen - und auch zu behalten!

Generell stellt sich für mich der erstrebte Grad der Tiefgründigkeit (Background-Info) und vor allem das Ziel / Absicht der Information als Maß dar:
Möchte ich meinen Text mit Bildern ergänzen, um zu veranschaulichen? Oder habe ich ein treffendes Bild, das alle wesentlichen Inhalte birgt, welches ich mit einer Text-Box erläutere, um Missverständnisse zu vermeiden und um den Zweck der Grafik darzustellen?

Fließtext hat - für mich persönlich - oftmals den Charakter einer "Ummantelung" der Information - um der (Gesellschafts-)Form halber akzeptiert werden zu können (viele Fachbücher haben leider diese Eigenschaft).

Grafisch (geeignet - nicht überladen!) aufbereitete Informationen sind bereits auf das Wesentliche reduziert und beispielsweise Ursache-Wirkungsbeziehungen können besser nachvollzogen werden (warum? - wozu? Beziehung) .
Ein Bild sagt oftmals so viel mehr als (blumige) Worte.
Aber Grafiken und Fotos müssen eindeutig gestaltet sein und tabellarische Auflistungen übersichtlich bleiben, um den Interpretationsspielraum im Rahmen zu halten. Auch hier wird man mit Übung immer besser :-)

Allerdings möchte ich an dieser Stelle nicht vollkommen den erläuternden Text ausschließen!
Der Blick aufs Wesentliche zählt - daher steht bei der Fragestellung von Hr. Sperger für mich der verfolgte Zweck im Vordergrund: Was soll das Handbuch "aussagen" und in welchen Situationen soll es helfen (zB wird es ein Nachschlagewerk, wozu und für wen genau? (--> eher um Standards einsehen zu können, um Neue abzuleiten oder vielmehr um Schulungen zu ergänzen/ersetzen, für unerfahrene Lean MA oder Fortgeschrittene...?)
Beim Schreiben von Texten ist die anzusprechende Zielgruppe ein entscheidender Faktor (Sprachstil bzw. Sprachniveau usw.) Ein für theoretische Wissenschaftler/Forscher geschriebener Text liest sich anders, als ein Text für praktische "Experimentierer".
Allen Gruppen in einem (Produktions-)Betrieb wird man auch hier mit Bildern in jedem Fall gerecht: Bilder mit kompakter Erläuterung sind für alle leichter zu verstehen!
Somit umgeht man ganz einfach das Problem, ggfls. ein geeignetes Sprachniveau erst finden zu müssen!

@Hr. Sperger: Das Inhaltsverzeichnis ist in der Tat sehr umfangreich (klar, ist auch ein großes Thema) und man möchte möglichst "alles" aufnehmen. Vielleicht lassen sich die Inhalte neu gruppieren/aufteilen, wenn die Fragestellung nach der Zielgruppe etwas verfeinert wird?
In puncto TPM/KVP werden von Führungskräften andere Dinge erwartet als von den unterstellten Mitarbeitern ("Anleiten und Ausführen")...
In jedem Fall bin auch ich sehr interessiert, die Entwicklungsschritte und (Teil-)Ergebnisse einsehen zu dürfen und freue mich über Rückmeldungen!

Beste Grüße aus Mittelfranken,
Karin Treiber

Hallo zusammen.
Soweit ich die Kommentare richtig verstanden habe, tendieren Frauen eher zu einer bildlichen Beschreibung und Männer ;-) zu einer technischen - spannend! Persönlich habe ich mir auch schon so in die Richtung Bilder Gedanken gemacht - knapp, verständlich und vor allem übersichtlich sollte es dann aber sein. Naja, wie auch immer, das große Werk habe ich ja schon verfasst. Somit sollte es nun in die Richtung gehen, dieses zu zerlegen auf kleinere Inputs - Wie die Wurst in verzehrbare Häppchen geschnitten - das mit dem WARUM finde ich eine gute Idee...
Vorerst mal Danke für Euren Input.
Beste Grüße und noch eine schöne Optimierungszeit.

Hallo in die Runde!
Offensichtlich ist das Thema TPM und/oder Handbücher von Interesse für viele. Eine Kommunikation via Forum bringt uns hierbei aber leider nicht sehr weiter. Daher möchte ich den Vorschlag machen, dass sich interessierte Personen in einer Art Arbeitsgruppe persönlich treffen und überlegen, wie hier ein gemeinsames Ergebnis zustande kommen könnte.

Herr May, Sie hatten ja Unterstützung angeboten. Vielleicht wäre ja ein Treffen in Ansbach unter Ihrer Koordination möglich?

Herzlich grüßt
Maik Rieß

Hallo Hr. Sperger,
bzgl. der Zielgruppen, welche der Kunde des verfassten Werkes sein sollen, kann ich Ihnen folgende Tipps geben - weniger ist hier mehr - d.h. MA in der Fertigung bevorzugen lieber Bilder als Text - FK´s kurzer prägnanter Text. Ich beschäftige mich selbst seit mehr als 10 Jahren mit diesen Themen, derzeit auch im Masterstudium. Gerne würde ich an der Diskussionsrunde teilnehmen.

Hallo zusammen,

finde den Vorschlag von Herrn Rieß gut, wäre an einer solchen Arbeitsgruppe ebenfalls interessiert.

@Herr Sperger: Die Frage "Warum?" sollte m.E. grundsätzlich zuerst beantwortet werden, unabhängig davon ob es sich um eine Unterweisung, eine Methodenschulung oder andere Tätigkeiten handelt, bei denen Inhalte vermittelt werden sollen. Hier noch mal ein Hinweis auf den "Golden Circle" von Simon Sinek.

Viele Grüße,
Gregor Kuswik

Ebenfalls hallo in die Runde,

das Thema ist von großem Interesse!
Ich schließe mich dem Vorschlag von Hr. Rieß an und möchte mich auch an einer koordinierten Arbeitsgruppe zum Thema "TPM-Handbuch" beteiligen.

Grüße
Thomas Ikert

Hallo Herr Sperger,

in NRW gibt es die Effizienz-Agentur-NRW, die dort einen TPM-Arbeitskreis organisiert hat, der sich mehrmals im Jahr trifft. Am 25.6., ist das nächste Treffen im Technologiezentrum Bielefeld, mit der Überschrift: "Instandhaltungsprozesse und EDV" - vielleicht ein Einstieg um Ihr Thema zu unterstützen.

Beste Grüße
Klaus Leners

Hallo in die Runde,
es freut mich, dass dieses Thema so große Resonanz findet! Mir schwirrt seit Jahren das Thema TPM-Handbuch im Kopf rum, habe es aber noch nicht über das Konzeptstadium geschafft. Mit unserem TPM-Buch geben wir einen guten Überblick, aber die praktischen Handreichungen - quasi das TPM-Kochbuch - fehlen noch.
Die Idee, ein solches TPM-Handbuch gemeinsam zu entwickeln begeistert mich, denn jeder TPM-Fan mit Praxiserfahrung kann bestimmt viel wertvollen Input leisten. Ich werde in Kürze eine Rundmail verfassen und zur Initial-Sitzung eines entsprechenden Arbeitskreises einladen. Ihre Mitarbeit ist gefragt und wird geschätzt!

Jetzt aber noch einmal zur Ausgangsfrage von Herrn Sperger:
Ich glaube, dass das geplante TPM-Handbuch nicht das ist, was ihm weiterhilft. Die Zielgruppe eines solchen Handbuchs sind eher TPM-Beauftragte und interessierte Führungskräfte. Für die Mitarbeiter vor Ort sind nach meiner Erfahrung folgende Punkte wichtig (wobei ich nicht wirklich viel Neues beitragen kann):
- Wenig Text, viele Bilder. Bewährt haben sich Einpunkt-Lektionen (EPL/OPL) und Vorher-Nachher-Bilder. Einer unserer Kunden hat TPM über einen Comic den Mitarbeiter näher gebracht. Das kam auch gut an.
- Das "Warum" muss schlüssig und von allen FK übereinstimmend erklärt werden, am Besten verknüpft mit einem Zielentwicklungsprozess (Hoshin Kanri) bis auf Mitarbeiterebene

Bis bald
Constantin May

Hallo -
beim TPM kommen die besten Ideen doch immer von den Mitarbeitern selbst. Warum sollten wir beim Thema Handbuch anders verfahren? Wir sollten versuchen die Betroffenen ihr eigenes Handbuch schreiben zu lassen.
Dann wird es auf jeden Fall knapp und enthält die richtigen Inhalte
Gruß Britta Giebel

Hallo zusammen

Ein TPM Handbuch ist auch für mich ein hoch interresantes Thema. Sollte es zu einer Arbeitsgruppe kommen, würde ich gerne meinen Beitrag dazu leisten.

Gruß
Jörg Kaiser

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