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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

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Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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Shopfloor Tafel

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Hallo!
Wir sind gerade beim Versuch einen Shopfloor Management Pilot zu starten.
Ist jemand bereit mir Impressionen durch Fotos, oder Infos... von euren Shopfloor Tafeln zu geben.

mfg
Christian

Hallo Christian,

ich gehe davon aus, dass ihr in der Produktion starten wollt. Eine Skizze, wie so ein Maschinenboard als Instrument in einem Verbesserungs-Management vor Ort aussehen könnte, ist im Anhang.
Wichtig wären aus meiner Sicht u.a. folgende Inhalte: der Maßnahmenplan mit allen Verbesserungsaktivitäten inkl. Terminen, Verantwortlichkeiten und Status, die richtigen KPIs mit
oten und grünen Bereichen um Handlungsfelder sofort zu erkennen und die Visualisierung von Ist und Soll der OEE. Das ist der eine Teil von Shopfloor-Management. Der andere ist das Verbesserungs-Management an sich. Davon gibt es leider keine Bilder ;-)

Beste Grüße, Markus

Fehlender Anhang. Versuch Nr. zwei.

Danke Markus ,
sieht sehr strukturiert aus, so eine ähnliche Zusammenstellung habe ich auch schon visuell erarbeitet.

was noch eine Herausforderung sein wird , Punkt genau am Schichtende eine brauchbare Kennzahl möglichst automatisch zu konfigurieren.
und die FRage welche ich mir auch stelle ist, welches Regelwerk sollte hinter dem 24 Stunden Cockpit stehen. zb. ab wann ist es notwendig bei Abweichungen die Ursachen, gesetzten Maßnahmen,.. am Bord zu dokumentieren.

es wird ein sehr interessanter Weg werden in den nächsten Monaten, freu mich sehr ein Teil dieser Veränderung zu sein zu dürfen.

mfg
Christian

Hallo Christian,

zu Deiner Frage: Richte Schichtübergaben mit den Beteiligten am 24-Std. Cockpit ein. So wird die Kommunukation schichtübergreifend verbessert und mit diesen Informationen wird dann z.B. die Tagesbesprechung vor Ort vervollständigt. Hier hast du dann die direkte Führung/Dienstleister versammelt und entsprechende Handlungsfelder müssen hier schnell erkannt werden. Und zu dem Punkt ab wann es notwendig ist bei Abweichungen Maßnahmen zu dokumentieren: wenn es der gesunde Menschenverstand (XMV) sagt hier liegt ein Verlust/eine Verschwendung vor und nicht bei" hier können wir nichts machen, zu kompliziert, etc."

Euch viel Erfolg und lass doch bitte die Community wissen wie ihr hier vorgegangen seit: was war gut, was weniger gut? Wie habt ihr wann, wo und wie nachgesteuert?

Beste Grüße, Markus

PS ein guter Bekannter ist GF in einem Unternehmen und läßt erst automatische Maschinenanalysen/Datenerfassungen zu, wenn die beteiligten Mitarbeiter die OEE 3 Monate zu Fuß ausgerechnet haben! Hintergrund: er möchte die OEE verstanden wissen. Ich finde er machts richtig....

Hallo,

im Shopfloor sollten möglichst einfache KPI ohne PC oder BDE Auswertung genutzt werden. Selbst ermitteln und aufschreiben erzeugt Verständnis/Betroffenheit/Stolz für eine Kennzahl.
In der Produktion ist es oft einfach Soll zu Ist ohne EDV aufzuzeigen.

Gruß FM

Leider darf ich keine Fotos veröffentlichen, aber ich versuche zu beschreiben, was wir im Team der zerspanenden Fertigung erarbeitet haben: Zuallererst wurde eine Liste erstellt, welche Informationen wirklich auf einem Board im Shopfloor benötigt / gewünscht werden. Im zweiten Schritt wurde die Überlegung angestellt, in welchem Umfang (wie genau brauchen wir die Zahlen?) und wie aktuell die Daten eingeholt und bestimmt werden sollen. Bei einigen Daten ging das freilich schneller, andere Daten sind schwierig zu messen oder überhaupt zu erhalten. Doch auf einen Versuch kommt es immer an, oftmals findet sich auf dem Weg die Lösung! Anschließend wurde über Material nachgedacht, um einen dynamischen Infoaustausch am Board zu ermöglichen. Das bedeutete bei uns: weg vom Papier und hin zu Magnettafeln, laminierten Karten und wasserlöslichen Folienstiften! Teilweise wurden diese selbst gestaltet, tabellarische Masken über PowerPoint oder Excel erstellt und aufgehängt. So können Zahlen und Daten teilweise mehrmals täglich eingetragen und zügig ausgetauscht werden. Die Plastikkarten wurden mit selbstklebendem Magnetband befestigt; Für ein Beta-Projekt war dies eine sehr kostengünstige und vorallem sehr flexible Möglichkeit, bis wir unser Ziel erreicht hatten: Ein sehr übersichtliches Board mit flexibel und dynamisch austauschbaren Informationen, die für alle Beteiligten zugänglich sind. Es wurde eine tägliche Shopfloorrunde zu einer festen Uhrzeit eingeführt, sodass zeitgleich alle Daten aktualisiert und etwaige Probleme besprochen werden konnten; Wurde durchweg positiv aufgenommen und nicht nur Leitungsfunktionen, auch ausführendes Personal nimmt sehr rege daran teil!

Hallo,
auch wir haben vor ca. 9 Monaten mit Shopfloormanagement in der Produktion gestartet und gute Erfahrungen hinsichtlich Austausch der im Produktionsprozess und vor-/nachgelagerten Stellen gemacht.
Zum Shopfloorbereich (bei uns für die Mitarbeiter "Fertigungs-Informationszentrale" genannt), hängen wesentliche Kennzahlen, der Produktionsfortschritt, Maßnahmen, und KVP-Lean Basisinformationen aus. Alles im Moment manuell geführt.
Wir befinden uns gerade in der Reviewphase, um weitere Verbesserungen einfließen zu lassen.
Ambei ein paar Fotos dazu.

Hallo,
wir haben seit rund einem Jahr eine Morgenrunde ähnlich der von Herrn Huber. Zur Visualisierung verwenden wir einen KVP-Point mit 4 Seiten (Bereichsinformationen - Schwarzes Brett - KVP - Planen und Steuern). Die Shopfloorrunde tagt am letzten Bereich und verwendet ein manuell auszufüllendes Monatscockpit in Ampelform (rot-grün) (siehe Anhang) in Verbindung mit einer Maßnahmenliste.
Einmal in der Woche werden auch die KVP-Vorschläge besprochen und - sofern nötig - an die nächsthöhere Ebene übergeben. Das Konzept kann ich hier nicht posten, aber gern auf persönliche Nachricht hin weitergeben.

Viel Erfolg,
MR

Hallo Christian, schauen Sie sich einmal unsere Pinwand für das SFM an. Wir haben sie zig fach in der Industrie eingesetzt und sie hat sich bewährt. Ich füge ein Bild als Anhang hinzu.
Wenn Sie Interesse haben, mehr zu erfahren, besuchen Sie uns auf der Seite http://www.arwis.de oder schreiben Sie mir Ihre Fragen.
Viele Grüße Stephan Pottkämper

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