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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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Agilität

Agilität ist derzeit bestimmendes Thema in der Organisationsentwicklung: Ziel ist ein souveräner Umgang mit Komplexität und Unsicherheit durch selbstorganisierte Teams, schnelle Feedbackschleifen, unternehmerisches Denken auf allen Ebenen und Aufbau einer passenden Vertrauenskultur.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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Mitarbeiter für TPM begeistern

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Hallo,

wir sind gerade in der Vorbereitung unseres TPM-Projektes. Dabei sind wir gerade am Überlegen wie wir die Mitarbeiter über TPM informieren.

Habt ihr dazu Faltblätter verwendet, das über Bildschirme oder Aushänge/Infoboards gelöst? Wie war die Erfolgsquote?

Hallo Herr Böttge,

Faltblätter, Flyer, Aushänge sind unterstützende Medien zur Information. Ich empfehle Ihnen auf jeden Fall die direkte Information bzw. Kommunikation zu den Mitarbeitern.
Und das nicht nur in Form einer einzigen Betriebsversammlung etc. Geben Sie den Mitarbeiter die Möglichkeit Fragen zu stellen. Ich kenne nun Ihre Unternehmenskultur nicht - wird TPM angenommen, weiß jeder warum Sie es tun, ..... ?
In Form der direkten Kommunikation mit den Mitarbeitergruppen können Sie Ihnen z. B. Ängste nehmen - immerhin starten Sie einen Veränderungsprozess. Für die Mitarbeiter ist es auch ein Zeichen der Wertschätzung im direkten Dialog mit den Führungskräften.

Beste Grüße,
Monika Köppl

Ergänzung: Die Erfolgsquote wird davon abhängen, wie Sie Ihre Mitarbeiter in den Veränderungsprozess mit einbeziehen.

Grüße, MK

Ich möchte mich dem Vorschreiber anschließen.
Wichtig ist auch dem "Kind" einen signifikanten Namen zu geben, mit dem jeder etwas anfangen kann.

Grüße

Wolfram Heisen

Was die Kollegen schreiben ist alles vollkommen richtig.
Man kann aus meiner sicht gar nicht genug informieren. Wichtig sind Info-Tafeln an denen ständig über aktuelle Aktivitäten berichtet wird. Das aller wichtigste jedoch ist das klare commitment der Geschäftsleitung und das dieser Prozess unterstützt und vorgelebt wird! Von dieser Stelle muss die wichtigkeit vermittelt werden.

Hallo,

wir haben vor 8 Jahren den ganzheitlichen Verbesserungsprozess (ebenfalls unter dem Titel TPM) erfolgreich eingeführt. Ein Teil der Strategie zur Einführung war eine breit angelegte Informationskampagne. Dabei haben wir alle verfügbaren Medien bzw. Kanäle genutzt. Unter anderen haben wir auch Visualisierungstafeln und Infobildschirme in allen Bereichen aufgestellt, mit Informationen zu Philosophie und Methoden, sowie zu Zielen und Erfolgen.

Wesentlich mehr entscheidend für das nachhaltige Implementieren dieses Veränderungsprozesses sind allerdings andere Aspekte wie z.B.:
- das Befähigen der Mitarbeiter (=Können) mit entsprechenden Schulungen zu den verschiedenen Methoden (wie z.B. Problemlösungstechniken)
- das Ermöglichen von Verbesserungsaktivitäten (=Dürfen), d.h. Ziele und Aufgaben vorgeben sowie die notwendigen Freiräume für Verbesserungsaktivitäten bereitstellen.
- die aktive Einbindung aller Mitarbeiter z.B. durch Shopfloor Management.

Ich würde das ganze nicht als Projekt bezeichnen, sondern von Anfang an als kontinuierlichen Verbesserungsprozess vermitteln, der niemals aufhört.

Viele Grüße,
Hans Winderl

Hallo Herr Boettge,
Zunächst einmal finde ich es toll, dass Sie TPM angehen wollen.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Teams, dass daraus viel Energie erwächst, die alle voranbringt. Mitarbeiter, die begeistert sind, ist das Beste, was einem Unternehmen passieren kann. Ja, ich denke sogar, es ist heutzutage der einzige Weg zu nachhaltigem Erfolg.

Nun werden die Mitarbeiter ja nicht von allein begeistert. Sie haben ganz recht – es gibt viele Möglichkeiten, die Mitarbeiter über das anstehende TPM-Projekt zu informieren. Da TPM aber – wie ich annehme – neu für die Mitarbeiter ist, wäre der beste Weg zu „erfahren“, was TPM ist – es selbst zu probieren. Meine Erfahrung ist, bereits vor dem offiziellen Kick-Off des TPM-Projekts einen Modellbereich zu definieren, in dem die ersten TPM-Schritte (große Grundreinigung mit Inspektion, Mängelkarten, 5S-Aktivitäten) umgesetzt werden. Da sehen die Mitarbeiter schon einmal, welcher grundlegende Denkansatz bei TPM besteht (Eliminierung von Verschwendung und Reduzierung von Verlusten).
Beim Kick-Off ist es wichtig, dass vor allem die Unternehmensleitung erklärt, warum sie sich für TPM entschieden hat. Das Vermitteln der Überzeugung des Managements ist mit entscheidend für den Erfolg.
Katrin Franke

Hallo,

Danke für die vielen Antworten. Ich denke, dass wir dir Mitarbeiter in der Fertigung gut für TPM begeistern können. Z.B. durch Grundinspektionen, Rüstworkshops, Arbeitsgruppen.. Die Schwierigkeit, die wir bisher erkannt haben ist, die Mitarbeiter in der Verwaltung davon zu überzeugen.
Ich gehe davon aus, dass das ein längerer Prozess wird, bei dem wie sie schrieben, die Geschäftsführung dahinter stehen muss, das persönliche Gespräch gesucht werden muss und auch Erfolge für den Mitarbeiter sichtbar werden müssen.

Vielen Dank

Mathias Böttge

Hmm,
wie würden Sie denn "TPM in der Administration" vom allgemeinen KVP-Ansatz unterscheiden?

Schöne Grüße
Maik Rieß

Hallo Herr Reiß,

der größte Unterschied von Prozessen der Produktion und der Administration bzw. Engineering dürfte sein, dass die administrativen Prozesse "unsichtbar" sind. D.h. man sieht keine Pufferlager oder auch keinen Flow, sodass man die Prozesse mit den beteiligten Mitarbeiter erst einmal transparent machen muss um sie verbessern zu können.

Viele Grüße
Karl Heinz Döppler

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