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Fachmagazin YOKOTEN
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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

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Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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Was ist "Benchmarking"?

Eine Definition aus dem CETPM-Lexikon

Was ist "Benchmarking"?

Benchmarking ist der kontinuierliche Vergleich von Produkten, Prozessen, Dienstleistungen und Methoden. Mit Hilfe des Benchmarkings können auch Unternehmen miteinander verglichen werden, um die Leistungslücke zum „Klassenbesten“ zu erkennen. Ziel des Benchmarkings ist es Schwachstellen zu ermitteln und Möglichkeiten zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit aufzuzeigen.

Gründe für die Durchführung eines Benchmarkings sind u.a.:

  • Prozess- und Methodenvergleich
  • Produktvergleiche (reverse product engineering)
  • Definition von Zielen
  • Informationen für die Festlegung einer Unternehmensstrategie
  • Informationen über den Zustand des Marktes und Marktpotenziale
  • Quelle für Geschäftsideen

Benchmarks dienen der Ableitung von Verbesserungspotenzialen. Rahmenbedingungen eines Unternehmens oder einer Branche befinden sich in einem ständigen Wandel. Aus diesem Grund sollten Benchmarks kontinuierlich durchgeführt werden, um die gewünschte Wirkung erzielen zu können.

Um Benchmarks durchführen zu können, müssen Prozesse und Kennzahlen einen Vergleich zulassen. Dafür müssen im Vorfeld Definitionen und Standards gegeben sein. Benchmarks bieten über den Vergleich von Werten und Kennzahlen, die Möglichkeit, Potenziale zur Effizienzsteigerung und Prozessverbesserung zu erkennen. Kennzahlen und Prozesse eigener Bereiche können mit denen anderer Bereiche verglichen werden. Die zu vergleichenden Bereiche werden als Benchmark-Partner bezeichnet.

Benchmark-Partner können Unternehmen, Werke, Bereiche oder Prozesse sein. Ziel dabei ist es immer, die Effizienz und Leistungsfähigkeit der betrachteten Bereiche/Prozesse zu Überprüfen und Optimierungspotenziale zu erkennen. Durch den Benchmark-Partner lassen sich Ziele für Kennzahlen ableiten und mögliche Best-Practice Lösungen identifizieren. Durch den gemeinsamen Vergleich werden die betrachteten Prozesse transparenter und Verbesserungspotenzial offensichtlich.  Durch das Positivbeispiel eines Benchmark-Partners werden Maßnahmen für die Umsetzung vereinfacht und sind leichter zu argumentieren. Damit ist eine Basis für den KVP. Durch den Blick über den Tellerrand hinaus werden innovative Ideen aufgezeigt.

Im Benchmarking gibt es drei unterschiedliche Formen:

  1. Internes-Benchmarking: Vergleich innerhalb der Organisation
  2. Wettbewerbs-Benchmarking: Vergleich von Firmen gleicher Branchen
  3. Funktionales-Benchmarking: Branchenübergreifende Vergleiche bei gleichen Unternehmensfunktionen             

Eine vollständige Vergleichbarkeit von Benchmark-Partnern ist nicht immer zwingend notwendig. Wichtig hierbei ist es, dass neue Erkenntnisse und Ansätze, die beim Benchmarking gewonnen werden können.