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Fachmagazin YOKOTEN
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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

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Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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Was ist "Akafuda-Karte"?

Eine Definition aus dem CETPM-Lexikon

Was ist "Akafuda-Karte"?

Die Akafuda-Karte oder auch rote Karte genannt, findet Anwendung in der 5S-Methode.

Die Anwendung der Akafuda Karte innerhalb der 5S-Methode, ist eine sehr einfache und simple Methode, überflüssige Gegenstände in einem Bereich zu identifizieren und mittels visuellen Managements sichtbar zu machen.

An allen Gegenständen in einem Bereich oder an einem Arbeitsplatz wird eine Akafuda Karte angebracht. Folgende Angaben sind auf den Akafuda Karten vermerkt:

  • Bezeichnung des Gegenstands
  • Datum der Kennzeichnung
  • Zustand
  • Bereich/Abteilung
  • Menge
  • Aktion/Was passiert mit dem Gegenstand?

Es wird ein Zeitraum definiert, für den der Bereich oder Arbeitsplatz beobachtet wird, zum Beispiel vier Wochen. Immer wenn einer der markierten Gegenstände benötigt wird, wird die Akafuda Karte entfernt. Nach Ablauf des vorab festgelegten Zeitraums werden alle Gegenstände, an denen noch die Akafuda Karte angebracht ist, einer nochmaligen Prüfung unterzogen. Es wird mit den Mitarbeitern gemeinsam entschieden was mit den gekennzeichneten Gegenständen passiert. Hierbei werden folgende Fragen angewendet:

·         Wird der Gegenstand benötigt?

·         Wie oft wird der Gegenstand benötigt?

·         Wenn er benötigt wird, ist die vorhanden Anzahl notwendig?

·         Wenn er benötigt wird, wird er vor Ort benötigt?

Abhängig von den jeweiligen Antworten, wird über den Verbleib des Gegenstands entschieden.

Bei der Durchführung von Schritt 1 der 5S-Methode dem Seiri (aussortieren), regt sich häufig Widerstand bei den Mitarbeitern, da sie häufig an Gegenständen festhalten, obwohl sie in Wirklichkeit nicht mehr benötigt werden. Hierbei eignet sich besonders die Anwendung der Akafuda Karte und das Verständnis bei den Mitarbeitern zu wecken.

Die Vorgehensweise kann über einen längeren Zeitraum regelmäßig wiederholt werden, bis nur noch die Gegenstände in einem Bereich oder an einem Arbeitsplatz vorhanden sind, die benötigt werden.

Eine weitere Möglichkeit zur Anwendung der Akafuda Karte ist es, alle Gegenstände eines Bereichs oder Arbeitsplatzes mit einer Karte zu kennzeichnen und an einen vordefinierten Ort zu verbringen. Wenn ein Mitarbeiter den Gegenstand benötigt, ist er gezwungen diesen zu holen. Danach wird die Akafuda Karte vom Gegenstand entfernt und der verbleibt am Arbeitsplatz. Nach Ablauf eines vordefinierten Zeitraums, wird gemeinsam mit den Mitarbeitern, unter Anwendung der oben beschriebenen Fragen über den Verbleib der noch markierten Gegenstände entschieden. Vorteil dieser Vorgehensweise ist es, dass die Mitarbeiter eine größere Hemmschwelle überwinden müssen, wenn sie den vor der Entscheidung stehen ob sie den Gegenstand benötigen. In den meisten Fällen wird durch die Anwendung dieser Vorgehensweise ein größerer Umfang an aussortieren Gegenständen erreicht.

In der Praxis werden in manchen Fällen auch rote Punkte anstatt der herkömmlichen Akafuda Karte verwendet.

 

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