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Fachmagazin YOKOTEN
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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

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Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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Was ist "A3 / A3-Report / A3-Methode"?

Eine Definition aus dem CETPM-Lexikon

Was ist "A3 / A3-Report / A3-Methode"?

Der A3-Report ist eine methodische Steuerung und Begleitung eines Problemlösungs-prozesses. Der A3-Report wurde von dem Wirtschaftsingenieur Joseph M. Juran entwickelt. Die Bezeichnung „A3“ stammt von der DIN-A3 Seite. Der A3-Report oder auch A3-Bericht genannt, sollte so einfach wie möglich gestaltet sein, so dass er auf eine DIN-A3 Seite passt. Alle wesentlichen Zahlen, Daten, Fakten und Aspekte des Problemlösungsprozesses werden kurz und knapp dokumentiert, anstatt einer Ausformulierung zeitaufwendiger und umständlicher Berichte. Die Basis für den A3-Report bildet der PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act).

 

Der A3-Report wird in 7 aufeinanderfolgende Schritte unterteilt. Auf der linken Seite des Formblatts sind die Analyseschritte, die sich auf die Plan-Phase des PDCA-Zyklus beziehen.

Auf der rechten Seite sind die Schritte für die Do-, Check- und Act-Phase aufgeführt (Gegenmaßnahmen – Do-Phase, Erfolgswirkung – Check-Phase, Standardisierung – Act).

 

1.      Hintergrund und Problem beschreiben

„Beschreibung des Problems in einer kurzen und knappen Form. Der Schwerpunkt der Problembeschreibung liegt dabei auf der Angabe von Zahlen, Daten und Fakten. Die Darstellung erfolgt hier im Idealfall in grafischer Form.“

2.      Aktuelle Situation erfassen

„Darstellung der Ausgangssituation. Diese wird vor Ort am Gemba erfasst. Bei Prozessabläufen sind grafische Darstellung, wie z.B. die Darstellung eines Blockdiagramms hilfreich. Die Darstellung sollte so präzise wie möglich sein und wenn möglich Kennzahlen und quantitative Daten enthalten.“

3.      Zielzustand

„Gibt Auskunft darüber, wie der Prozess nach der Problemlösung aussehen soll. Die Beschreibung und Darstellung sollte hierbei so präzise wie möglich sein und wie in der Beschreibung der aktuellen Situation in Schritt 2, Kennzahlen und quantitative Daten enthalten.“

4.      Ursachenanalyse

„Analyse der Problemursache unter Anwendung verschiedenster Werkzeuge wie z.B. Ishikawa-Diagramm, 5W1H-Methode, 5xWarum oder FMEA.“

5.      Gegenmaßnahmen

„Festlegung von Maßnahmen zur Zielerreichung aus den Erkenntnissen der Ursachenanalyse. Die Maßnahmen werden gemäß den Kategorien, Wer? Macht was? Bis Wann?,  erfasst. Bei Bedarf Durchführung einer Kosten-Nutzen Betrachtung hinsichtlich der getroffenen Maßnahmen zur Erreichung des Zielzustands.

6.      Erfolgswirkung

„Darstellung der Ergebnisse der getroffenen und umgesetzten Maßnahmen anhand der festgelegten Ergebniskennzahlen.“

7.      Standardisierung und Follow-up

„Standards definieren um das erreichte Ziel nachhaltig abzusichern und weiter durch stetige Verbesserung voranzutreiben. Es wird darüber nachgedacht wo das Problem in anderen Unternehmensbereichen auch auftreten könnte und der definierte Standard als präventive Maßnahme ebenfalls eingeführt werden muss. Die wird auch als Yokoten (japanisch für Wissen teilen) bezeichnet.“

Der A3-Report dient zu Problemlösung und einfachen Kommunikation auf einem Blatt Papier. Wichtig ist es hierbei, möglichst viele Kerninformationen auf einem Blatt Papier visuell und auf den Punkt gebracht darzustellen und mit Hilfe dieser Zahlen, Daten und Fakten, dass Problem nachhaltig abzustellen.

Mike Rother schreibt zum Thema A3: A3 ist mit Vorsicht zu genießen. Was wir im Rahmen der Kata-Forschung gelernt haben ist, dass A3 ein Toyota Werkzeug ist, dass dort im Kontext von (a) Coaching und (b) dem Muster der Verbesserungskata angewendet wird. Wenn A3 außerhalb von Toyota ohne diese unsichtbare unterliegende Bestandteile verwendet wird ist die Wahrscheinlichkeit, dass es korrekt funktioniert nur gering. In einer Organisation außerhalb Toyota arbeiten oft alle (inkl. Manager/Coaches) noch mit ganz anderen Management-Denk- und Handlungsweisen. Das A3 Werkzeug hat sein Schwerpunkt in Planung, was im Westen komplett missverstanden wird (bei Toyota ist Planung iterativ und nie zu Ende). Die Übungsroutinen der Verbesserungskata dagegen haben ihren Schwerpunkt in PDCA, und ergänzen damit schön ein A3.

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