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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

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Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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Warum berechnet OEE die Effektivität einer Anlage

Ich hätte eine grundsätzliche Frage. Es ist nicht schwierig, Literaturen zu finden, um zu lesen, dass mit OEE die Effektivität einer Anlage berechnet werden kann.

Jedoch habe ich noch keine Literaturquelle gefunden, die dies begründet, warum das Produkt aus den drei eingehenden Größen die Effektivität einer Anlage beschreiben.

Wo kann ich den dazu Informationen finden oder ist dies einfach als gegeben anzunehmen?

Vielen Dank für eure Auskunft im Voraus

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schnurrer

Vielen Dank für die Auskunft im Voraus

Hallo,

letztendlich handelt es sich beim OEE um Mathematik, somit ist die Tatsache, dass der OEE die Effektivität einer Anlage darstellt, nicht einfach "gegeben".

Als Literatur-Tipp habe ich das in der Pocket Power-Serie des Hanser-Verlages erschienene Taschenbuch "Total Productive Management" (ISBN 978-3-446-21873-4, ca. 10€) anzubieten.

Gleich zu Anfang wird hier auf den OEE und seine Berechnung eingegangen, und das aus meiner Sicht recht kurz und dennoch gründlich.

Ich hoffe, ich konnte hier ein wenig weiterhelfen.

Viele Grüße

Harald Helling

Hallo zusammen,

ist zwar schon eine Weile her das o.g. Beitrag gepostet wurde und auch eine Erklärung dazu gibt es schon eine Zeit. Und doch möchte ich noch einmal ausführlicher darauf eingehen. Es sind exakt die drei Bereiche Verfügbarkeit und Leistung der Anlage/Maschine und die Produktqualität die umfassend eine Effektivität abbilden können. Mehr Verluste gibt es einfach nicht wenn wir keine Effizienz messen wollen. Deshalb bildet die OEE auch am fähigsten die Fortschritte bei der Verbesserung ab, oder auch nicht: wenn nämlich an der falschen Stell-Schraube gedreht wurde. Oft ist es doch so, dass sich nach einem Qualitäts-GAU alles um die Produktqualität kümmert, das Engineering kümmert sich intensiv um Zykluszeiten und die Produktionsleitung hat beispielsweise die Rüstvorgänge im Fokus. Aber halt nicht alles zusammen und schon gar nicht mittel- und langfristig. Und deshalb setzt sich die OEE so zusammen wie sie ist und ist neben wenigen anderen Kennzahl auch die fähigste. Beste Grüße, Markus Bruder

Hallo,
ich möchte diese Frage auch nochmals beleuchten:
"Warum beschreibt das Produkt aus den drei eingehenden Größen die Effektivität einer Anlage?"

Das ist ganz einfach. Die OEE geht von der idealen Maschine aus, d.h. wieviel Produkte hätten produziert werden können,
- wenn die Maschine die gesamte Zeit gelaufen wäre (wenn nicht, sind das die Verfügbarkeitsverluste)
- wenn die Maschine durchgängig mit der maximalen denkbaren Geschwindigkeit gelaufen wäre (wenn nicht, sind das die Leistungsverluste) und
- wenn nur 100% Gutteile produziert worden wären (wenn nicht, sind das die Qualitätsverluste).

Die OEE gibt also vereinfacht das Verhältnis an, zwischen dem was tatsächlich an Gutteilen aus der Maschine herausgekommen ist und dem was theoretisch an Ausbringung denkbar gewesen wäre.

Soweit ist das ganz einfach und nachvollziehbar (finde ich). Schwierig wird es an anderer Stelle. Von welcher verfügbaren Zeit gehe ich für den Verfügbarkeitsgrad aus, also was sind Pausenzeiten, Zeiten ohne Auftrag etc. Oder was ist mit Nacharbeit, ist ein nachgearbeitetes einwandfreies Teil ein Gutteile oder nicht. Diese Fragen werden sehr unterschiedlich behandelt. Daher gibt es Standardisierungsbemühungen (siehe unter http://oeeindustrystandard.oeefoundation.org )

Jedem der sich mit OEE beschäftigt, kann ich das Buch von Arno Koch "OEE für das Produktionsteam. Das vollständige OEE-Benutzerhandbuch - oder wie Sie die verborgene Maschine entdecken" ans Herz legen. Es kann hier http://www.cetpm.de/shop.html?action=artikelansicht&kat=1&artikelID=14
oder beim Buchhändler Ihre Wahl für 39,95 EUR erworben werden.

Constantin May

Hallo,

ich finde es toll, dass es eine Initiative gibt, den OEE Standard wieder auf den aktuellsten Stand zu bringen. Ich selbst bin auf die kommenden Änderungen/Neurungen sehr gespannt.

Schöne Grüße
OEE-Befürwortet Mikhail Tson

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