Lexikon
Forum
Downloads
Shop
Fachmagazin YOKOTEN
Login

Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

   Zurück

TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

   Zurück

Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

   Zurück

Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

   Zurück
Du musst dich anmelden um Beiträge und Themen zu erstellen.

Stellenbezeichnung

Hallo,

ich werde aller Voraussicht nach demnächst einen neuen Arbeitslatz als "TPM-Beauftrager" annehmen. So weit so gut. Jeoch sehe ich in dieser Stellenbeschreibung ein sehr eng begrnztes Feld. Welche Stellenbezeichnungen haben Sie in Ihren Firmen? Ich önnte mir gut ein "Lean-Management-Manager" vorstellen, der Begriff Lean-Management ist weiter bekannt und wahrscheinlich auch zukunftsorientierter.

Ich wäre über jegliche Antwort dankbar.

Mit freunlichen Grüßen

Andreas Gehla

Hallo Herr Gehla,

erstmal herzlichen Glückwünsch zur Ihrer neuen Aufgabe. Bestimmt ist der neue Job eine große Herausforderung.
Ich würde mich zu Beginn noch nicht all zu sehr mit den Begrifflichkeiten aufhalten. Man kann unter TPM und Lean alles verstehen, alles hineininterpretieren und letztlich geht es immer um das selbe:

Besser zu werden, um der Beste zu werden.

Mit welchen Hilfsmitteln oder unter welchem Focus ist letztlich sekundär.

Bei uns im Unternehmen wird im US-Bereich auch zwischen Lean und TPM unterschieden. Dort ist TPM, das ursprüngliche IH-Management. Bei uns in Europa läuft alles unter TPM, auch Lean.

Ich hoffe ich konnte etwas Verwirrung stiften.

Mit den besten Grüßen

Marcus Donié
Dipl. Ing. (FH) Physik. Technik

Beauftragter für TPM und Umwelt W-SM
Osram GmbH
Werk Schwabmünchen W/QW-SM
Mittelstetter Weg 2
D-86827 Schwabmünchen
Tel +49 8232/182-377
Fax +49 8232/182-150
Mobil +49 15116715441
mailto: m.donie@osram.de
OSRAM Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Vorsitzender des Aufsichtsrats: Jürgen Radomski;
Geschäftsführung: Martin Goetzeler (Vorsitzender), Kurt Gerl, Johannes Närger, Claus Regitz;
Sitz der Gesellschaft: München;
Registergericht: München, HRB 4151;
WEEE-Reg.-Nr. DE 71568000

Hallo Herr Gehla,

keineswegs ist TPM ein eng begrenztes Feld.
Wer für die erfolgreiche Einführung oder Manifestierung von TPM verantwortlich ist, hat eine immense Aufgabe vor sich und trägt somit eine hohe Verantwortung.
Es gilt die TPM Philosophie ehrlich zu vermitteln und nachhaltig zu installieren.
Und deshalb gilt was hier auch schon Marcus Donié geantwortet hat ( s.O. ) Uneingeschränkt!
Unter welcher Bezeichnung / Titel das geschieht, ist letztlich uninteressant.

Viel Erfolg und beste Grüße

Markus Bruder
TPM PJ Leader
TOSHIBA Semiconductor GmbH
Grotrian-Steinweg Straße 10
38112 Braunschweig
Tel.: +49-(0)531/3199-330
Fax.: +49-(0)531/3199-296
E-mail: MBruder@tsg.toshiba.de

Hallo H. Gehla,
das Wichtigste bei der ganzen Sache ist doch wohl, wie werde ich zum erfolgreichen Unternehmen, wann kann ich mich zur Benchmark zählen. Wie sie ihren neuen Job machen, davon hängt es ab.
Wie letztendlich Ihre Stellenbeschreibung ist, wie sie sich nennen wollen ist unwichtig.

mfg
Mathias Klotz

Hallo Herr Gehla,

grundsätzlich gebe ich meinen "Vorrednern" recht: Die Bezeichnung ist nicht so wichtig, wenn man das Thema mit Leben füllt. Und da gibt es genug Arbeit zu erledigen.

Ich Teile Ihre Meinung wenn es um den Begriff Lean Management geht. Diesen halte ich für wesentlich passender, da das Thema traditionell unter diesem Begriff zu finden ist. Der Begriff TPM kommt aus der Ecke Instandhaltung. Aus meiner Sicht sollte er auch dafür benutzt werden, da TPM nur einer von sehr vielen Bausteinen des Lean Managements ist und andere Werkzeuge evtl. vergessen werden könnten. Zum Start eines Veränderungsprozesses beginnt man normalerweise nicht mit klassischem TPM, sondern kümmert sich (wenn man sehr stark maschinenorientiert ist) um das Thema Rüstzeiten. Die Instandhaltung wird anschliessend sehr wichtig, wenn man so kleine Losgrössen fährt, dass ein Ausfall der Maschine sofort weh tut.

Vielleicht findet sich ja ein passender Begriff für Ihre Position. Im Lean-Management-Manager stecken mir zu viele Manager. Wie wäre es mit Kaizen-Leiter? Kaizen ist ähnlich umfassend wie Lean, da es ums verbessern geht und genau das bedeutet ja Kaizen.

Viel Erfolg beim Umsetzen und besser werden!

Hallo, blähen Sie den Titel nicht zu sehr auf, denn Ihre Zukunft steht und fällt mit der Akzeptanz der Mitarbeiter.

Alexander Grombach
WBS Koordinator

Ich muss Herrn Grombach Recht geben.
Vielleicht ist Ihre Stellenbeschreibung der richtige Ansatz, den Arbeitsplatz zu bezeichnen. Wenn diese nicht existiert, sollte Sie verbindliche , schriftliche Absprachen über Befugnisse, Weisungsberichtigungen und Verantwortungsbereiche treffen.

In unserem Unternehmen hat der " Beauftragte " hat eine Beraterfunktion,
Die Durchführungsverantwortung liegt weiterhin in den Abteilungen.

Guten Morgen aus Dortmund,

mit Interesse habe ich dieses Diskussionsforum verfolgt; mir fällt auf, dass im Ansatz Stellenbeschreibung und Stellenbezeichnung gleichgesetzt werden. Ich kann meist mit einer Stellenbezeichnung noch recht wenig anfangen, wenn mir mein Gesprächspartner nicht sagt, was er macht und was das Unternehmen eigentlich von ihm erwartet.
Das dabei Aufgabe, Kompentenz und Verantwortung genau aufeinander abzustimmen sind, ist an sich eine Selbstverständlichkeit aber nicht immer die Wirklichkeit. Ihnen, Herrn Gehla, möchte ich (wenn erlaubt) den Hinweis geben, sich inhaltlich sehr präzise mit ihrer neuen Aufgabe auseinanderzusetzen und diese Diskussion vor allem mit ihrem Arbeitgeber sehr offen zu führen; sie werden erkennen, dass sich dann die Stellenbezeichnung nahezu automatisch viel besser und richtiger ergibt.

mit besten Grüßen
Wilhelm Steinschulte