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Fachmagazin YOKOTEN
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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

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Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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Schnittstelle betriebliche Vorschlagswesen und den kontinuierlichen Verbesserungsprozess

Hallo zusammen,

wir sind grade dabei am Überprüfen wie wir die betriebliche Vorschlagswesen und den kontinuierlichen Verbesserungsprozess zusammenlegen können und die Schnittstelle BVW und KVP festlegen.

Frage : Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit Mitarbeitervorschlägen und KVP um? Wie haben Sie das betriebliche Vorschlagswesen in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess integriert? Wie grenzen Sie die beiden Konzepte gegeneinander ab?

Viele Grüße

Oktay Yurt

Guten Morgen Herr Yurt,
Mitarbeitervorschläge werden bei uns im Intranet verwaltet. D.h. es gibt einen Ideeneinreicher, welcher im Intranet ein Formular ausfüllt und dieses wird anschließend von einem Team (Board) begutachtet. Handelt es sich um eine Idee nach Definition unserer Betriebsvereinbarung, so wird diese an die entsprechende Abteilung weitergeleitet. Kommt es zu einer Umsetzung, wird der Einreicher nach dam Arbeitnehmererfindungsgesetz entlohnt. Bei einer Ablehnung wird die Idee archiviert.

Bei uns ist es ein kontinuierlicher Prozess, da die Vorschläge nach einem festen Ablauf, wie oben beschrieben abgearbeitet werden.

Zum letzten Teil Ihrer Frage, kann ich leider keine Hilfe leisten.
Bei Rückfragen, stehe ich Ihnen gerne zu Rat,

Viele Grüße,

Tim Würtemberger

Hallo Hr. Yurt,
wir unterscheiden zwischen BVW und KVP!
Das BVW ist ein separates Instrument mit klaren Regeln und Vorgaben.
- Einreichen eines Vorschlages über die BVW Kommission. Bewertung durch Gutachter und danach ein Ergebnis (finanzielle Belohnung "18 %" der jährlichen Einsparung)
Nachteil. tlw. lange Bearbeitungszeiten und rel. träge!

- das KVP ist bei uns sehr unbürokratisch. Der Einreicher hat die Möglichkeit über ein Board z.B. in der Fertigung seinen Vorschlag einzutragen. Das Brett wird täglich begutachtet (Meister) und die Ideen umgesetzt.
Am Ende des Monats werden die Vorschläge bewertet und der Einreicher bekommt z.B. einen Tankgutschein ...
Sollte der Vorschlag gem. den Regeln des BVW sein (großer Vorschlag), so wird dieser direkt an das BVW weitergeleitet und in der Kommission sep. bewertet.

LG
Oliver Thum

Hallo Herr Thum,

bei uns ist auch so ähnlich aufgebaut, allerdings bin ich nicht ganz zufrieden, zwei getrennte Systeme zu haben, die gleiche Ziel (unter Einbindung der Mitarbeiter Prozesse optimieren, Mitarbeiter motivieren Vorschläge/Ideen anzureichen usw.) anstreben.

Wurde gerne beide zusammenlegen.

Sollte folgende Faktoren erfüllen:

-schnellen Entscheidungsweg
-Prämierungssystem
-Teamarbeit

Mein Ziel ist so einfach wie möglich und Transparenz zu halten.

Für jeden Vorschlag dankbar.

LG

Oktay Yurt

Guten Morgen zusammen,

Die Frage ist, was man unter KVP versteht ?
In meinen Augen ist alles, was verbessert wird, KVP. Daher ist das betriebliche Vorschlagswesen bzw. die Mitarbeiteridee eine Möglichkeit des KVP.
Mitarbeiterideen können bei uns online eingereicht werden und werden dann nach einem festgelegten Ablauf und mit Hilfe einer Software bearbeitet und entsprechend prämiert.
Die Details regelt eine Betriebsvereinbarung.
Somit findet man die Mitarbeiteridee wie auch andere Verbesserungsmöglichkeiten unter dem Dach „KVP“ wieder.
Eine Trennung ist daher in meinen Augen nicht notwendig.

Herzliche Grüße
Martina Klein

Hallo Herr Yurt,
auch wir haben ein softwarebasiertes BVW, relativ jung ist dabei eine "Schnellbewertung" bei Ideen mit geringem Wert, um hier die Bearbeitung möglichst zu vereinfachen.
Trotzdem planen wir, parallel in den Abteilungen KVP Listen zu führen, um möglichst einfach Verbesserungen vor Ort selbst zu monitoren.
Bei größeren Verbesserungen soll der Mitarbeiter motiviert werden, den Vorschlag noch (parallel) ins BVW einzureichen.
Die Verknüpfung könnte man durch eine Spalte in der KVP Liste herstellen, in der die BVW- Nr. eingetragen wird.
Gruß, Andreas Neumayr; Schott AG