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PM-Analyse

Hallo in die Runde,

kann uns jemand aus dem Forum die klassische PM-Analyse etwas näher erklären. Im Glossar / Internet / etc. finde ich nicht die richtigen, etwas tiefergehenden Informationen. Welche Analysen werden angewendet? Wie geht man vor? Werden technologische Profis eingebunden? Außerdem verstehe ich nicht, warum nur 4 statt 5M (Umwelt/Mitwelt fehlt) angewendet werden...?

Vielen Dank!

Hallo Herr Ikert,

da kann ich ihnen nur zustimmen. Die PM Analyse ist sehr dürftig beschrieben. Vor kurzem durfte ich mal eine unter Anleitung durchführen. Es geht hauptsächlich um die Analyse der physikalischen Einflussfaktoren bei chronischen Verlusten.
Dazu ist die Beschreibung des Verlustes sehr umfangreich. Es müssen alle Eigenschaften und Einwirkungen dargestellt werden.

Warum man nur die 4 M anwendet, verstehe ich auch nicht ganz. Konnte mir vom Dozenten auch nicht erklärt werden. Ich denke jedoch, das eine Anwendung der 5M nicht schadet.

Meiner Meinung nach ist PM Analyse im Buch von Andreas Reitz, Lean TPM, am besten beschrieben. Vorgehensweise und Abbildungen von Beispielen.

Sie können mich auch gern persönlich anschreiben, wenn Sie die ISBN oder evtl. Inhalte davon haben möchten.

Mit freundlichen Grüßen
Holger Kahden

Hallo Herr Ikert,
Die PM Analyse beschäftigt sich hauptsächlich mit einem physikalischen Phänomen welche über das 5te M (Umwelt, Umfeld, Mitweld nicht zu analysieren ist. Das bedeuted, dass bei der PM Analyse der Fokus auf technischen und prozessbedingten Zuständen und Parametern liegt. Sollte sich noch Anzeichen von Einflüssen aus dem Umfeld zeigen, ist die PM Analyse nicht unbeding das richtige Tool.

Gruß

Jörg Kaiser
Tetra Pak Limburg

Hallo Herr Kaiser,

so wie es scheint haben Sie sich damit schon beschäftigt. Evtl. können Sie mir ja die Frage beantworten, Warum die weiteren Ms nicht betrachtet werden und Warum ist das dann evtl. die falsche Methode?

In der Literatur kommt die PM Analyse zum Einsatz, wenn die letzten bisher ungelösten chronischen Probleme / Phänomene gelöst werden sollen.

Wenn Umfeld, Mitwelt etc. nicht betrachtet werden sollen, wo Ordnet man dann die äußerlichen Einflussfaktoren ein, wie Beispielsweise, Temperatur, Sonneneinstrahlung, Wetter etc.? Temperatur, Licht, Wetterverhältnisse haben einen direkten Einfluss auf physikalische Gegenbenheiten und können u.a. zu einen Problem führen.

Gruß
Holger Kahden

Meiner Meinung nach die beste Beschreibung finden Sie in der deutschsprachigen Literatur in der "Die TPM-Fibel"  von JIPM im Kapitel "Chronische Verluste auf Null bringen" S. 53 - 57.
Da ist auch ein konkretes Beispiel und der schematische Abriss mit den 8 Phasen enthalten - und das gute daran: Der Kapitel stammt vom Erfinder der PM-Analyse Kunio Shirose.

Grüße

Ja, das ist richtig Herr Mittelhäußer. In diesem Buch findet sich wirklich eine gute Beschreibung der PM-Analyse.
Dass nur 4M statt 5M verwendet werden, liegt meines Erachtens daran, dass bei der Entwicklung der PM-Analyse nur die ursprüngliche Haupteinflussgrößen 4M (Material, Maschine, Methode, Mensch) bekannt waren. Die Erweiterung um die Mitwelt kam erst später dazu.
Ich kann zur Klärung des Sachverhaltes noch Unterlagen anfügen, von einem Seminar, dass wir mal angeboten haben, aber leider Mangels Nachfrage einstellen mussten. Vielleicht hilft es Ihnen auch weiter.
Ich würde mich freuen, wenn wir hier bald weitere Anwendungen der PM-Analyse finden würden.
Alles Gute!
Constantin May

Hallo Herr Ikert,
den Hinweis auf die "TPM-Fibel" vom JIPM kann ich nur bekräftigen.
Die Frage ist aber: Wann ist eine PM-Analyse sinnvoll? Im Unterschied zu den 4(5)M dringt die PM-Analyse tief in die physikalischen (mitunter auch chemischen) Prozesse vor. Das ist zum einen sicherlich sinnvoll für ein gutes Verständnis der Abläufe (Auflösen von sogenannten "Black Box" Bereichen), zum anderen wird sie angewendet, wenn andere Analysemethoden nicht zur Lösung des Problems geführt haben. Es ist ratsam, sich im Falle einer PM-Analyse (zumindest bei der ersten) Hilfe von Experten zu holen. Wer hat schon Erfahrung in der Umsetzung einer PM-Analyse? Es gibt Unternehmen, die da schon recht bewandert sind. Es empfiehlt sich, da Thema einer PM-Analyse sorgfältig auszuwählen, denn der Aufwand ist oft größer, als vorher angenommen. Ich denke, ein bisschen PM-Analyse geht nicht. Also wenn, dann sollte man es als bereichsübergreifendes Projekt gut planen, koordinieren und eng überwachen. Es lohnt sich aber, vor allem, wenn Ärgernisse und Verluste, die schon lange quälen, behoben werden. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Hallo Herr Ikert,

einiges wurde bereits gesagt, alles richtig bisher, aber ich möchte noch etwas in die konkrete Umsetzung gehen.

Störungen oder Qualitätsprobleme sind die Ursache von Kräften, die zu groß oder zu gering sind. Wichtig ist es daher zu verstehen, wo ein Mängel entsteht (also den tatsächlichen Ort) und dann die Kräfte an diesem Ort zu analysieren, die an diesem Punkt des Geschehens wirken. Wie Frau Franke bereits beschrieben hat, ist die PM-Analyse aufwändig, weil einfach sehr tiefes Prozesswissen und auch Analysefähigkeiten notwendig sind. Aber der Aufwand lohnt sich: es winkt eine 0-Fehler Produktion!

Soweit ich mich erinnern kann, habe ich eine PM-Story in meinen Unterlagen. Bei Bedarf einfach melden.

Viel Erfolg!

Barbara Ölschleger

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