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Fachmagazin YOKOTEN
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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

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Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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OEE Steigerung bewerten

Hallo zusammen,

wir wollen unsere erreichte Steigerung des OEE "finanziell" bewerten. Dazu gibt es bei uns unterschiedliche Auffassungen, was dazu herangezogen wird und was nicht.

Ich bin der Meinung das allein die Mitarbeiterkosten nicht ausreichend sind, sondern eigentlich die gesamten Fertigungskosten dabei zu betrachten sind - auch wenn wir keinen Engpass in der Verfügbarkeit der Anlage haben.

Hat hier jemand Tipps, wie das am besten darzustellen ist - schon mal vielen Dank im Voraus!

Beste Grüße, Michael Janker

Hallo Michael,

ich teile deine Meinung, habe allerdings noch keine Erfahrung damit.

Vor allem die gewonnene Kapazität und Flexibilität sowie die geringeren Stückkosten stellen einen großen Wettbewerbsvorteil dar. Die geringeren Stückkosten kommen aber nicht nur durch die geringere Arbeitszeit, sondern auch durch geringere Fixkosten /Stück, geringere Belegung und Verschleiß der Maschinen (Maschinenstundensatz) /Stück, weniger Handling von Ausschuss, geringere Abfallkosten.. Zudem können in der gleichen Zeit mehr Produkte gefertigt werden, was doch zudem den Deckungsbeitrag der zusätzlich produzierten Produkte berücksichtigen sollte - auch wenn es diese noch nicht gibt, das ist Sache des Verkaufes ;)
Durch die gewonnenen Kapazitäten ist es auch erst später notwendig, neue Produktionslinien in Betrieb zu nehmen ("die verborgene Maschine").

Vielleicht kann euch euer Controlling bei der Berechnung unterstützen? Sie haben sicher Informationen über die Fixkosten / Stück; Maschinenstundensatz etc.

Viel Erfolg, berichte gerne wie es ausgeht.

Marina

Hallo Michael,

für mich ist hier schon sehr entscheidend, ob es eine Engpassmaschine ist oder nicht.
Bei einer Engpassmaschine würde ich sogar berechnen wie viel mehr Einheiten ich durch die OEE Steigerung produzieren und vor allem absetzen kann. Dann würde ich dies mit dem VERKAUFS-Preis multiplizieren. Ergo entgangener Umsatz.

Die OEE an nicht Engpässen zu steigern macht aus meiner Sicht nur Sinn, wenn ich hohe Qualitätsverluste habe. Wenn dem so ist, könnte ich die Qualitätskosten zur Bewertung heranziehen.

Beste Grüße
Joost

Hallo Marina, Hallo Joost,

schön von Euch zu hören/lesen. Habe die Anregungen aufgenommen und werde Euch sicher auf dem Laufenden halten.

Das mit den Engpässen ist so eine Sache - wir haben ja verkettete Anlagen und die müssen auf Grund der "Milchtechnologie" die vorbereiteten Halbfabrikate und Massen abfüllen. D.h. auch wenn die Anlage in der letzten Fertigungsstufe keinen Engpass darstellt (für den Produktioner), weil er innerhalb der Woche "fertig" wird, optimieren wir hier sehr wohl, weil es Vorteile für die vorgelagerten Prozesse hat.

Beste Grüße, Michael