Lexikon
Forum
Downloads
Shop
Fachmagazin YOKOTEN
Login

Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

   Zurück

TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

   Zurück

Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

   Zurück

Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

   Zurück
Sie müssen sich anmelden, um Beiträge und Themen zu erstellen.

OEE / Verfügbarkeits-, Leitungs- und Qualitätsgrad

Wir sind gerade dabei, eine Verfahrensanweisung zur OEE-Berechnung zu verfassen. Nun möchte ich hier auch den Verfügbarkeits-, Leistungs- und Qualitätsgrad abbilden.
Wir nehmen alle technischen- und organisatorischen Maschinenausfälle mittels BDE auf. Zu den Organisatorischen zählen wir u.a. "kein Bediener"; "kein oder fehlerhaftes Material"; "Warten auf Bauteilabnahme"; "Behinderung durch Abtransport" etc. . Nun wurde ich in verschiedenster Literatur mit unterschiedlichen Auffassungen in Richtung "Verfügbarkeitsgrad" und "Leitungsgrad" konfrontiert. In einer Literartur wurden org. Ausfälle in die Verfügbarkeitsformel und in Anderen in die Leistungsformel integriert. Was ist nun der richtige Weg.

E.Rudloff / Airbus Deutschland GmbH

Hallo Herr Rudloff,

aus meiner Sicht dürften die Punkte zum Thema Verfügbarkeit zählen. Das Thema Leistung wird erst interessant, sobald die Maschine läuft. Wenn die Maschine z.B. langsamer läuft als möglich, ergeben sich Leistungsverluste.

Kein Bediener heisst, die Maschine läuft gar nicht, also liegt eine Störung und damit eine schlechtere Verfügbarkeit vor. Gleiches gilt für das Thema fehlerhaftes Material.

Warten auf Bauteilabnahme könnte man evtl. auch zum Thema Leistung ziehen (wenn es nicht lange dauert). Ebenso Behinderung durch Abtransport, falls damit kleine/kurze Störungen gemeint sind.
Dauern diese Dinge allerdings länger, sollten sie zum Punkt Verfügbarkeit gerechnet werden.

Viele Grüße
Björn Kreisel
Festool Engineering

Bei der Ermittlung der OEE scheiden sich mittlerweile wirklich die Geister. Ich denke wichtig ist das Ziel, das ich mit der Ermittlung dieser Kennzahl verfolge. Die OEE eine der Hauptkennzahlen im Zusammenhang mit der "Autonomen Instandhaltung". Dort werden geplante Stillstände, also auch die von Ihnen erwähnten organisatorischen Verluste nicht mit berücksichtigt. Der Grund ist, dass diese Verluste nicht unmittelbar vom Werker beeinflusst werden können. Es hätte sicherlich nachteilige Auswirkungen auf die Motivation der Gruppe, wenn sie die techn. Anlagenausfälle z.B. halbieren würde, und die OEE trotzdem schlechter wird, weil kein Personal oder Material verfügbar ist.
Die geplanten Stillstände kann man besser in den Nutzungsgrad der Anlage einfließen lassen.

Es ist ja ein interessanter Aspekt, daß im Zusammenhang mit der "Autonomen IH" organisatorische Verluste wie z.B. keine Teile, keine Ladungsträger, Warten auf Erstmusterfreigabe, fehlerhafte Zulieferteile NICHT in die OEE Berechnung einfliesen. Könnten Sie das Prinzip genauer erläutern?

Warum unterscheide ich bei der Berechnung der OEE zwischen Verfügbarkeit, Effektivität und Qualitätsrate?
Die Betrachtung der OEE stelle ich doch deswegen an, um zu erkennen warum meine Anlage steht und da ist es sehr wohl von Bedeutung zu wissen, ob das notwendige Personal nicht vorhanden ist, oder ob die Maschine geplant kein Soll hat.
Noch einmal: Es geht ausschließlich um die Anlage und nicht um das Personal. Dieses muß dem Bedienpersonal deutlich gemacht werden.
Wenn ich kein Material an der Anlage habe, ist das eindeutig ein Verlust! und da muß ich mich drum kümmern.
Im Nutzungsgrad dürfen nur die Pausenzeiten, Reinigungszeiten, Versuche, gepl. IH, keine Maschinenbelegung (geplant durch Fst.) verschwinden.

Das sehe ich genauso. Mich würde nur interessieren aus welchem Grund o.g. Betrachtungsweise durchgeführt wird.

Bei einer genauen Analyse der Störgründe kann das Augenmerk auf die hauptsächlichen Ausfallzeiten gelegt werden. (Pareto)
Schreibe ich nun z.B. Materialmangel an der Anlage dem Nutzungsgrad zu, weil er vom Maschinenbediener nicht beeinflusst werden kann, übersehe ich u.U einen wichtigen Punkt die Effektivität zu erhöhen. Denn der Nutzungsgrad beinhaltet wie gesagt nur geplante Stillstände, die im allgemeinen nicht, oder nur bedingt beeinflussbar sind.

Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Sie geben Einwilligung zu unseren Cookies, wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen.