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Fachmagazin YOKOTEN
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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

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Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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Objektive Kriterien für eine Produktsperrung

Hallo,

bislang basiert eine Produktsperrung bei uns im Haus (Hersteller elekronischer Messgeräte) sehr auf der Erfahrung und subjektiven Beurteilung von Mitarbeitern aus der QS und anderer Bereiche.
Ich bin aber auf der Suche nach einem möglichst objektiven Kriterienkatalog, einer Checkliste o. ä. um den Prozess strukturierter ablaufen zu lassen. Das Ganze würde natürlich auch in Bezug auf die Freigabe nach einer Sperrung anzuwenden sein.
Wer kann mir hier mit Rat und / oder konkreten Beispielen helfen?

Kollegiealer Dank
Reinhold Sonner

Hallo Herr Sonner,

wenn ich Ihre Problemstellung richtig verstehe suchen Sie ein Dokument, das sowohl die (Prüf-) Merkmale enthält als auch die Reaktionen beschreibt, die bei einer Abweichung einzuleiten sind. Hierfür eignet sich sehr gut der Produktionslenkungsplan (PLP), auch Control Plan genannt. Er enthält eine vollständige Übersicht über die gesamten Herstellungsschritte eines Produktes, die relevanten Produkt- und Prozessmerkmale, sowie die Prüfungen und Maßnahmen bei Abweichungen.

Viele Grüße,
Gregor Kuswik

Hallo Herr Sonner,

sofern sie eine 9001er Zertifizierung haben, sollte das QM-System schon alles mitbringen was Sie benötigen. Control- und Prüfplan sind die Basis für die Feststellung von Abweichungen und damit verbundene Produktsperrungen bzw. -freigaben. Sollten heute noch nicht alle relevanten Kriterien definiert sein, dann geht es aus meiner Sicht nur um die Erweiterung dieser zwei Standarddokumente. Wie diese Dokumente aussehen ist ihnen überlassen und sollte sich nach den produktspezifischen und praktikablen Anforderungen richten.
Vor allem bei optischen/visuellen Kriterien ist es aber manchmal kaum vermeidbar, dass es eine gewisse Streuung bei der Entscheidung gibt - insbesonders wenn sie von Menschen getroffen wird.

Best Grüße,
Thomas Zeinzinger

Vielen Dank für die Hinweise, die Sie mir gegeben haben.
Ich denke, meine Frage war nicht präzise genug formuliert.

Es ist klar, dass Produkte gem. Definition gefertigt und geprüft werden. Entsprechende Tools und Auswertungen wie z. B. FPY sind etabliert.

Mir ging es um Produktsperrungen aufgrund von Fehlern im Feld / Kundenreklamationen. Hier sind wir mit der Situation konfrontiert, dass Fehlerbilder auftreten, die im Rahmen der Prüfungen im Herstellprozess nicht auftreten oder entprechende Messungen / Prüfverfahren / Prüfkriterien zur Identifikation (z. B. Maßhaltigkeit einer mechanischen Komponente) nicht definiert sind.

Die ISO Norm hilft in diesem Fall nicht weiter, weil naturgemäß hier nur generelle Konzpte und Lösungen angeboten werden, nicht aber konkrete "Zahlenwerke".

Ich arbeite weiter an einem solchen Modell.

Gruß
Reinhold Sonner

Hallo Hr. Sonner,

ich denke ein OCAP ( Out of Control Action Plan ) könnte Ihnen sehr gut weiterhelfen. Der Plan enthält Anweisungen, wer was wann tun muss, wenn unerwartete Prozess-Veränderungen auftreten.
Der OCAP gehört zur Control-Phase eines Six Sigma Projektes. Schauen Sie einfach mal bei Google vorbei. Dort finden Sie zig Beispiele und auch detaillierte Hinweise zur Erstellung eines OCAP.

Herzlichen Gruß Josef Steinacker