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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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Nachträgliche Q-Fehler und OEE

Wenn ich den OEE immer direkt bei Schichtende berechne und später Q-Mängel auftauchen (also der Q-Faktor sinken würde), was mache ich damit ?
Korrigieren des ursprünglichen (zu guten) OEE oder den Mangel" anderweitig berücksichtigen ?

Ich danke für Ihre Antworten

Herbert Großmann-Sekyra

Hallo Herr Großmann-Sekyra

Um den Qualitätsfaktor bei OEE zu berechnen gilt die einfache Formel:

Anzahl der Produkte, die zum Kunden gehen : Anzahl der produzierten Produkte

Gehen die bemängelten Produkte in Ihrem Fall uneingeschränkt zum Kunden? Ohne Nacharbeit und ohne Preisnachlass?

Wenn das nicht der Fall ist, gehört der OEE dementsprechend korrigiert.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen

Mit freundlichen Grüßen

Heinz-Joachim Schulte

Hallo Herr Schulte,

teils teils. Der Mangel kann auch erst beim externen Kunden (oder internen Kunden) auftreten.
Wir produzieren in 3 Stufen, Vorprodukt, Zwischenprodukt und Endprodukt. Dazwischen sind Läger.
Es kann vorkommen, dass 2 Wochen nach der Produktion (und Berechnung des OEE) ein Zwischenprodukt in der 2.Stufe eine Reklamation auslöst.
Wie behandle ich dies im OEE ?
Nachträglich ändern ? Oder separat bewerten (REKL-Wert) ?

Danke für Ihre Antwort

Mit freundlichen Grüßen
Herbert Großmann-Sekyra

wir haben das gleiche Problem
Erst in 1-2 Wochen kennen wir das Gesamtergebnis

Unser Q- Rate haben wir in zwei Teile aufgeteilt
- Die tägliche Gutmenge (sie erreicht nicht die Endkontrolle)
- die Gutmenge nach der Endkontrolle

Der zweite Wert ist ein Fixwert, der monatlich angepasst wird

Hallo zusammen,

um an Hand der aktuellen OEE zu reagieren müssen die Verluste zu dem Zeitpunkt der Entdeckung in die OEE fließen, nicht zu dem Zeitpunkt des Auftretens.
Ansonsten übersieht man Qualitätsprobleme in der Vergenheit falls diese sich wieder beruhigt haben.
Gibt es also einen Qualitätsverlust der immer 5 Tage später erst auffällt, aber nur alle zehn tage auftritt, wird dieser übersehen wenn die Verluste in die Vergangenheit einfießen.
Soll heißen immer zum Zeitpunkt des Entdeckens die Verluste in die OEE einfließen lassen, nicht zum Zeitpunkt des auftretens.

Gruß

Hallo
Sollte nicht eher eine Prüfung gefunden werden, welche sicherstellt, das später der eine oder andere Mangel auftritt ? Die rechnerische Bewertung wäre mir da viel unwichtiger als zu wissen dass immer wieder Fehler auftreten auf welche nicht geprüft wird, bzw. welche nicht gefunden werden.
Nach entsprechnendem Zeitraum des"Anlaufen" einer Produktion müsste ansich das Prozessfenster und die nötigen, zielgerichteten Prüfungen feststehen . mfg aus OÖ

Hallo,

der OEE dient als Kennzahl für die betroffenen Mitarbeiter und sollte im günstigsten Fall nach Arbeits-oder Schichtende bzw. am nächsten Arbeitstag bekannt und visualisiert sein (Visuelles Management). Eine Korrektur des OEE wg. Fehlerauftretens bzgl. Qualitätsmängel im Nachhinein ist unüblich.

MfG

Hallo,
ob nun üblich oder unüblich, es macht wenig Sinn, eine OEE darzustellen, die falsch ist oder....
Für die Mitarbeiter ist es wichtig, die OEE zu sehen, die tatsächlich vorhanden ist.
Die Mitarbeiter sollten die Info über Q-Mängel bekommen und wissen, wie diese Q-Mängel, die OEE beeinflusst haben.

MfG
Mathias Klotz

Hallo zusammen.

Ich möchte folgendes anmerken, da sich bei oben beschriebener Problematik folgende Vorgehensweise bewährt hat:
Den für den laufenden Fertigungsauftrag (FA) prognostizierten Qualitätsgrad (z.B. Durchschnittswert der letzten x FA) für die aktuelle OEE-Berechnung zu Grunde legen und bei Bekanntwerden der wirklichen Qualitätsrate zu korrigieren.
So zeigt die tägliche OEE Berechnung allen Beteiligten das Potenzial für Verbesserungen auf und die authentische OEE-Auswertung der Vergangenheit den tatsächlichen Fortschritt.
Da die OEE zudem auch keine aussagekräftige Kennzahl für eine kurze Zeitspanne ist, geht ein späterer (aber richtiger) Qualitätsgrad absolut in Ordnung. Nur stimmen muss er, denn: Ungenaue Berechnungen sind der Anfang vom Ende einer hohen Genauigkeit bei der Dateneingabe.

Mit den besten Grüßen.

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