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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

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Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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Forum-Breadcrumbs - Du bist hier:CETPM-ForumCETPM-Forum: CETPM-ForumLCIA
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LCIA

Guten Tag,
Ich bin zur Zeit im Master Maschinenbau an der TH Bochum und schreibe eine Ausarbeitung über das LICA-System.

Hat einer von Ihnen aktuelle Quellen, Informationen oder Gesellschaften mit denen ich mich in Verbindung setzen könnte?

Ich wäre über ihre Mithilfe sehr Dankbar

MFG Dominik Kyewski

Hallo Herr Kyewski,

ich gehe davon aus, Sie meinen den Begriff "LCIA" wie in der Überschrift benannt und nicht "LICA".

Wir haben im Unternehmen mehrere Jahre mit Herr Hitoshi Takeda zusammengearbeitet.
Ich denke die Bücher, die er geschrieben hat, könnten für Sie interessant sein.
Ein kleiner Auszug aus Google:
https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=B%C3%BCcher+Hitoshi+Takeda&tbm=shop
Diese Bücher sind zwar nicht ganz billig aber sehr anschaulich geschrieben.
So bekommen Sie schon mal einen Überblick, über die doch sehr umfangreichen Themen.

Viele Grüße
Ingo Hübner

Guten Morgen Hr. Kyewski,

in meinen Projekten habe ich mir Wissen von Hr. Edward H. Hartman angeeignet. In diesem Werk sind auch "Schritt-für-Schritt"-Anleitungen drin. Vor allem die Formel für die OEE ist sehr ausführlich beschrieben.
https://www.amazon.de/TPM-Instandhaltung-Maschinenmanagement-Edward-Hartmann/dp/3800646331
Dieses Buch würde ich Ihnen empfehlen!
Dennoch sind die Bücher von Hitoshi Takeda richtungsweisend für die Inhalte des TPM (Toyota Produktionssystem)

mfg
Roland Kraus

Guten Tag,

Danke für ihre Antworten. Diese haben mich schon mal auf die richtige Richtung gebracht.
Ich Sichte zudem die Werke von Herrn Takeda und zusätzliche Bücher aus dem Springer Verlag zum Thema Industrie 4.0, GPS und schlanker Materialfluss.

Wenn sie noch Unterlagen loswerden wollen, die ich für meine Studienarbeit benötige, sind Sie natürlich Herzlich willkommen;)

Hallo,

der Begriff LCIA ist aus der gemeinsamen Überlegung von Hitoshi Takeda und Shunji Yagyu entstanden, wie man die Praxis japanischer Unternehmen, die nach dem Toyota Produktionssystem arbeiten, für westliche Interessenten verständlich machen könnte. Seit mehr als zehn Jahren arbeite ich mit Shunji Yagyu zusammen, und habe auch mehrere Jahre für Hitoshi Takeda zusammen gearbeitet, solange deren gemeinsame Beratungsfirma bestand.
Soweit ich es von Herrn Yagyu gelernt habe (und weiter auch lerne), ist der Schwerpunkt dieser Namensgebung nicht auf dem Aspekt des Low Cost, sondern auf dem "Intelligent" zu legen. Und es ist kein LCIA, wenn es die Produktionsingenieure am Gemba für die Mitarbeiter austüfteln. In Japan sind diese "Tüfteleien" unter dem Begriff Karakuri bekannt.
Der treibende Motor von "lean" ist nicht die Kostensenkung, sondern die Aktivierung des menschlichen Denkvermögens. Und da im Gembabereich sehr viele praktisch denkende und handwerklich begabte Mitarbeiter arbeiten, bittet man sie, sich permanent Gedanken darüber zu machen, wie sie sich ihre Arbeit so gestalten könnten, dass diese ihnen selbst ohne hohen Invest besser von der Hand geht. Dafür stellt man Ihnen Zeit und Material zur Verfügung, und wenn nötig, jemanden mit Ingenieursausbildung, der die notwendigen Veränderungen rechtssicher abnimmt.
Und man bildet die Mitarbeiter natürlich dahingehend aus, wie man die Schwerkraft oder sonstige Kostenneutrale mechanische Energiequellen nutzt, um sich zu helfen.
Dafür benötigt man ein Lohnsystem, dass nicht auf Akkord und Fertigungsmenge ausgerichtet ist, ein Arbeitszeitsystem, dass genügend Freiraum für Aktivitäten lässt, ein dynamisches Standardsystem, dass zwischen dem sogenannten Engineering Standard und Gemba Standard unterscheidet und eine Firmenkultur, in der die Mitarbeiter vor Ort sich selbst ernstgenommen fühlen und auch die eigene Arbeit ernst nehmen, dass sie sich Gedanken darüber machen, wie sie besser arbeiten könnten.
Ich habe einige LCIA-Versuche in deutschen Unternehmen besichtigen dürfen, die von Produktionsingenieuren "für die Mitarbeiter" ausgedacht und in die Linie gestellt wurden - aber solange die Ideen nicht von den Menschen kamen, die die Bewegungen auch tagtäglich ausführen, war die Entwicklung dieser Apparate oftmals teurer als es sich gelohnt hätte, und vermittelte den Mitarbeitern zudem noch das ungute Gefühl, dass die Unternehmensleitung ihm nun nicht einmal mehr ordentliche Maschinen zur Verfügung stellen wollte, um an ihm zu sparen.
Statt den Menschen das Gefühl zu vermitteln, dass ihre Expertise geschätzt wird, vermittelt diese Vorgehensweise, dass man noch mehr an ihnen sparen möchte. Das ist völlig verkehrt!

Den Lohnanteil an den Produktionskosten noch einmal zu senken, um die Arbeitszeit im indirekten Bereich aufzublähen kommt die Organisation teuer zu stehen.

Also Vorsicht beim LCIA!

Liebe Grüße
Mari Furukawa-Caspary

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