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Fachmagazin YOKOTEN
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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

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Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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Heinrichs Gesetz

Guten Morgen,

Heinrichs Gesetz zeigt den Zusammenhang zwischen kleinen Mängeln (z.B. einem Bagatellfehler an einer Produktionsanlage, der im gewohnten Arbeitsablauf passiert), mittelschweren Vorkommnissen (z.B. Störung, der zum kurzzeitigen Stillstand einer Produktionsanlage führt) und schwerwiegenden Crashs (z.B. Störung, die eine längerer Stillstandszeit der Maschine/ Anlage zur Folge hat).

Den Ergebnissen einer Untersuchung nach führen 300 kleine Mängel in der Produktion durchschnittlich zu 29 mittelschweren Vorkommen. Diese 29 mittelschweren Vor-kommen ihrerseits führen wiederum zu einem schwerwiegenden Crash . Dies be-deutet, dass – rein statistisch – jeder 300ste Fehler, der als unbedeutend angesehen werden kann zu einem kapitalen Crash führen wird. Als Konsequenz dieser Überlegung kann das Ziel also nur eine Null- Fehler Strategie sein. Übertragen auf das In-standhaltungsmanagement müssen also auch kleine Fehler unbedingt vermieden werden.

Nun meine Frage:

Da es sich um das Ergebnis einer empirischen Untersuchung handelt, ist jemand bekannt, wann und von wem diese Untersuchung durchgeführt wurde. Gibt es vllt. eine Möglichkeit diese Untersuchung einzusehen?

MfG

Berndt Ascher

Sehr geehrter Herr Ascher,

dieser Herr Heinrich war ein Versicherungs-Mitarbeiter, der für seine Versicherung statistische Untersuchungen angestellt hat. Bei dieser Aufgabe ist er bei der Analyse der unzähligen Versicherungsfälle und deren Ursachen auf diesen Zusammenhang gestoßen.

Leider ist mir nicht bekannt zu welchem Zeitpunkt diese Analysen erstellt wurden und auch nicht für welche Versicherung Herr Heinrich gearbeitet hat. Möglicherweise könnten Sie jedoch weitere Informationen darüber erhalten, wenn Sie bei einigen der großen Versicherungen nachfragen. Sollten Sie erfolgreich sein, wäre ein weiterer Beitrag ihrerseits im diesem Forum wünschenswert.

Ihre Rückschlüsse aus dem Heinrichschen Gesetz auf die Instandhaltungs-Strategie kann ich allerdings nur ganzherzig unterstützen. Jedem kleinen Fehler (nachdem man die größeren beseitigt hat) muß nach gegangen werden, ansonsten kommt man nicht an die Ursachen der Probleme. Daher sind Instandhaltungsziele, wie MTTR (Mean Time to Repare), MTBF (Mean Time between Failures) und NTT (No Touch Time) von grosser Bedeutung. Die Instandhaltung insgesamt muss die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen ständig erhöhen, also muss das übergeordnete Ziel letztlich "Null" Ausfälle sein.

Besten Gruß
Peter Schimek
Beirat CETPM

Hallo,

habe die oben beschriebenen Dokumente in den Wissenspool eingestellt. Sobald diese geprüft sind, sind sie für alle registrieren Nutzer hier verfügbar.

MfG

Berndt Ascher

Bitte um Artikelzusendung. Danke

Hallo,
hier im Umsetzungsblog.de wird einiges zu Heinrichs Gesetz erwähnt:
http://umsetzungsblog.de/2016/04/12/nenne-einen-bagatellunfall-niemals-einen-bagatellunfall/
http://www.briegert-hochgeschurtz.com/Umsetzungshilfen/UH24-Arbeitsunfaelle-vermeiden/

Allerdings mit Fokus auf Arbeitsunfälle.

Grüße
Maik Rieß

Hallo,

ich würde mich auch für die Artikel interessieren.

Im Bereich Pharmafertigung ist Abweichungsmanagement zwar etabliert. Jedoch betrifft dies meist größere Abweichungen. Kleinere Störungen werden oftmals ignoriert.

Die Zusammenhänge finde ich daher sehr interessant und waren mir bislang auch nicht so bewusst.

Herzlichen Dank für den Beitrag.

Hallo,
schauen Sie mal hier:
http://www.wi.hs-wismar.de/~wdp/2005/0507_Pippig.pdf

Viele Grüße
Constantin May

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