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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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In diesem Kompetenzbereich geht es darum, eine optimale Qualität sicherzustellen, um die Kundenzufriedenheit zu erhalten und zu steigern. Six Sigma ist dafür eine bewährte Methode. Weiterhin finden Sie hier Seminare zu den vielfältigen Themen der Qualitätssicherung.

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Der Konstrukteur mit TPM - Brille

Hallo,

um schon bei der Konstruktion von Maschinen den TPM - Gedanken (effiziente Reinigungs - und Wartungszeit) miteinfliessen zu lassen, bin ich auf der Suche nach einer Art allgemeingültigen Checkliste, die man Konstrukteuren nach Erläuterung mit auf den Weg geben kann.

Kann mir hier jemand weiterhelfen ? Vielen Dank vorab.

M. Miersch

Hallo Herr Miersch,
vorraussichtlich wird es ab dem nächsten Monat ein TPM Lastenheft für neue Anlagen geben, zu beziehen über das Kaizen Institut.
Ansprechpartner wäre Hr.Detlef Marciniak
Gruß
K.Bayer

Und all das, was einem bei den "alten" Maschinen schon aufgefallen ist und was man verbessert hat! (Anlaufoptimierung!)
Man sollte dabei die "Praktiker" mit am Lastenheft beteiligen!!

Ja richtig. Das war meine erste Quelle. Mit einem geeigneten Filter sehr gut zu gebrauchen. Sowohl IH - Personal als auch Bediener selbst !

Hallo Herr Miersch,
alles bisher geschriebene kann ich unterstreichen: Alle Änderungen die im Rahmen von TPM-Aktivitäten ausgeführt wurden, sollten in einem Anlagenbuch mitgeführt werden, dessen gefilterte Ergebnisse dann der Konstrukteur bekommt. Für ein gutes Anlaufmanagement gehört jedoch noch einiges mehr dazu, als nur Maßnahmen zur Erleichterung von Reinigung und Wartung.
Fumio Gotho nennt in seinem Werk "Equipment Planning for TPM - Maintenance Prevention Design" (Productivity Press, Cambridge 1991) folgende Bereiche die beim Anlaufmanagement berücksichtigt werden sollten:
- Development (gemeint ist die hier enge Verknüpfung von Produkt- und Anlagenentwicklung)
- Reliability (Zuverlässigkeit)
- Economics (Berücksichtigung der Anlagenkosten über den gesamten Lebenszyklus)
- Availability (Verfügbarkeit. Minimierung von ungeplante Stillständen und Rüstzeiten als Ziel bei der Konstruktion)
- Maintainability (Konstruktion mit Fokus auf Erleichterung der geplanten Instandhaltung)

Die Anfangsbuchstaben dieser fünf Bereiche ergeben DREAM. Ziel ist also die Dream- oder Traum-Anlage...

Ein Beispiel (leider nur in Englisch) von Nippon Denso aus dem o.g. Buch (S. 91) füge ich zur weiteren Erläuterung diesem Beitrag an.

Ich hoffe geholfen zu haben.
Viele Grüße
Constantin May

Hallo Prof. May,

vielen Dank für den Beitrag. Der ganzheitliche Ansatz DREAM ist die Vision, im ersten Schritt möchte ich den Fokus auf dem "M" lassen und hier konkrete Anforderungen unseren Konstrukteuren näher bringen. Oft sind das banale, kleine Dinge aber mit viel Effekt, für die es eben "nur" die richtige Brille braucht.

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