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Operational Excellence

Effizienzsteigerung im gesamten Unternehmen durch Null-Verluste, Null-Stillstände, Null-Fehler und Null-Unfälle unter Einbeziehung aller Mitarbeiter in selbstorganisierten Teams. Ein System, das betriebliche Verbesserungsansätze wie Lean, TPM, Six Sigma, Kaizen und KVP vereint.

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TPM / Instandhaltungsmanagement

Hier geht es um die produktivitätsorientierte Instandhaltung zur Steigerung der Maschinen- und Anlageneffektivität unter Einbeziehung der Produktionsmitarbeiter/Werker. Autonome und geplante Instandhaltung sind die zentralen Themen dieses Kompetenzbereichs.

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Führungskompetenz

Heutzutage ist Führung gefragt, die Anpassungsfähigkeit und Kreativität systematisch weiterentwickelt - Führung die Freiraum gibt, die inspiriert, die Selbstmotivation ermöglicht und Menschen befähigt, über sich hinaus zu wachsen. In diesem Kompetenzbereich finden Sie dazu die passenden Seminare.

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Persönliche Entwicklung

Persönliche Fähigkeiten wie z. B. Kommunikationskompetenz, Projektmanagementkompetenz und Coaching-Kompetenz sind wichtige Bausteine, um in der veränderten Geschäftswelt beruflich erfolgreich zu sein. Die Seminare in diesem Kompetenzbereich helfen Ihnen, sich zielgerichtet weiterzuentwickeln.

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Definition TPM-gerechte Maschine

Hallo zusammen,

soeben wurde mir vom Einkauf die Frage gestellt, wie TPM-gerecht definiert sein könnte.
Der Hintergrund dieser Frage ist, dass in den Bestellungen schon seit geraumer Zeit diese Klausel drin ist, eine TPM-gerechte Maschine zu liefern. Zur Zeit liegt bei uns jedoch keine genaue Definition dafür vor, sodass man evt. Abweichungen beim Maschinenhersteller geltend machen kann.

Auf die Schnelle fallen mir die Schlagworte Standards an Ersatzteilen, einfaches Umrüsten durch Baugruppenaustausch, gute Zugänglichkeit und einfach zu säubern ein. Da gibt es bestimmt noch einiges mehr.

Hat jemand evt. eine fertigie Definition von einer TPM-gerechten Maschine in der Schublade oder weitere Schlagworte die zur Verfügung gestellt werden könnte?

Vielen Dank und Gruß

Andreas Gehla

Hallo H.Gehla,

ich habe zwar keine fertige Definition in der Schublade aber als Schlagworte würden mir noch einfallen:

1. Schmierstellen sind klar gekennzeichnet

2. Inspektionspunkte sind klar ersichtlich und ohne Demontagearbeiten zu erreichen (z.B. Riemenantriebabdeckung mit Schauglas.

3. An Manometern ist der Druckbereich klar visualisiert (rot, grün)

4. evtl kann der Lieferant schon so eine Art OPL für kleine Inspektionen erstellen.

5. Abdeckungen können mit Schnellverschlüssen abgenommen werden.

Ich hoffe daß ich Ihnen ein wenig helfen konnte.

Gruß

Stefan Roth

Hallo H. Gehla,
wie wäre es denn mit Fortschrittlich, Praxisnah Innovativ und Sicher

mfg
Mathias Klotz

Sehr geehrter Herr Gehla
Viel Wertvolles wurde schon gesagt. Ich würde noch ein wenig konkreter werden. Im Lieferumfang muss enthalten sein:
1. Wartungsplan mit allen Maßnahmen und den dazugehörigen Zeitintervallen.
2. Beschreibung der Einzelmaßnahmen mit Zeitdauer und der notwendigen Qualifikation der TPM-Mitarbeiter.
3. Schulung Ihrer TPM Mitarbeiter
4. Alle Anzeigeinstrumente müssen neben dem Istwert auch den SOLLWERT klar und deutlich darstellen.
5. Ersatzteilliste mit Preisen und Lieferzeit.
6. Zusicherung der Ersatzteilversorgung über x Jahre, um sicherzustellen, dass TPM während des kompletten Lebenszyklus der Maschine möglich wird.
Ihr Lieferant muss sich zudem bereit erklären Ihnen die obigen Punkte rechtzeitig vorzustellen und mit Ihnen und Ihren Fachleuten zu diskutieren. Verbesserungen aus der Diskussion muß der Lieferant dann umsetzen.
Gruß Reiner Henkelmann

Hallo,

anbei unsere Checkliste. Diese ist bewußt pauschal gehalten, da die maschinenspezifischen Anforderungen keine generelle Checkliste ersetzen kann.

Für uns ist sie eher Ausgangspunkt für die Erstellung der speziellen Anforderungen durch den Konstrukteur. Eine Schulung für alle Konstrukteure über Sinn und Zweck, bzw. Konsequenzen bei Nichtbeachtung während der Maschinennutzung sollten sie durchführen.

Mfg
M.Miersch

Hallo Herr Gehla,

sehr hilfreich ist eine Bilddokumentation der Eingriffstellen für den Werker/Instandhalter schon durch den Hersteller. (Kann auch selbst erstellt werden.)
Diese sollte in einen Pflegeplan für den Werker und einen Wartungsplan für den Instandhalter unterteilt sein.
Der Pflegeplan wird dann an der Maschine ausgehängt und mit einer Liste die regelmäßige Abarbeitung durch den Werker dokumentiert.
Bei der Auswahl der Maschine sollte unbedingt auf die Sichtbarkeit und einfache Zugänglichkeit von Wartungs- und Pflegestellen an der Maschine geachtet werden. (Sichtfenster, Schnellverschlüsse usw.)

Hallo,

Leider ist TPM für viele Anlagenhersteller noch immer ein Fremdwort und entsprechende Änderungen müssen oftmals teuer bezahlt werden.
Meiner Meinung nach ist es am Sinnvollsten die bereits im Unternehmen vorhandenen Standards an den Anlagen in einer Werksvorschrift als Bestandteil des Pflichten-/Lastenheftes zu fixieren.
Dies erfordert einen gewissen Aufwand, kann im Vorfeld aber einige Probleme erschlagen und dient im Nachhinein als Beweismittel falls nötig.
Desweiteren kann die Werksvorschrift ebenso innerbetrieblich verwendet werden um bereits bestehende Anlagen auf den geforderten Stand zu bringen.
Ziel sollte im Sinne der 5.Stufe (Anlaufüberwachung) sein, neue Anlagen so zu Beschaffen, dass sämtliche Ideen und Verbesserungen bereits bei der Konstruktion einfließen und nicht mehr nachträglich aufwändig umgesetzt werden müssen.

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