Liebe Führungskräfte, im Fall von Dilemmata helfen klare Entscheidungsvektoren, den operativen Nordstern zu halten. Das sagt der Unternehmer Jan-Hendrick Goldbeck*, der das Tesla-Werk in Grünheide gebaut hat. In seiner Zusammenarbeit mit Elon Musk war schon zu Anfang klar: Der Entscheidungsvektor dieses Kunden ist Geschwindigkeit. „In Deutschland haben wir oft keine Entscheidungsvektoren, sondern ich möchte Listen nachkontrollieren können und irgendetwas abhaken“, sagt er. Versuchen wir vielleicht zu oft die Quadratur des Kreises? In einer Welt im Wandel ist eine klare Richtung wichtig und es zählt Lerngeschwindigkeit, um den Weg zu finden. Erst danach Perfektion im Detail. Packen wir es an. 2024 mehr Vision, mehr Richtung wagen. Und dann mit klarem Entscheidungsvektor durch die Wellen navigieren. Was uns näher zur Vision bringt wird gemacht. Das andere nicht. Innovation braucht Fokus. Nur dann gelingt echte Meisterleistung. „Gute Pizza ist selten, auch wenn die Methode, sie herzustellen, bekannt ist. Alle Bemühungen, sie bequemer, billiger oder einfacher zu machen, machen sie fast immer schlechter“, sagt Seth Godin.
Nicht wissen – das neue Normal
Wenn die Welt sich ändert, funktionieren die alten Lösungen nicht mehr. Trotzdem halten wir oft daran fest. Loslassen fällt schwer. Das Neue kennen wir ja noch nicht. Jetzt heißt es, vom Experten im Wissen zum Experten im Herausfinden zu werden. Dabei gibt es eine emotionale Hürde: Loslassen beginnt damit, sich einzugestehen, dass man noch keine Antwort hat. Noch nicht weiß. Und das dann auch zuzugeben. Das fällt doppelt schwer. Da braucht es Rückendeckung; und ein gutes Vorbild. Am besten Du machst es Deinem Team vor. 2024 jeden Tag nach einer Möglichkeit suchen, um zu sagen: Das weiß ich nicht. Das signalisiert, in Deinem Team ist es OK, etwas noch nicht zu wissen. Probiere dann folgende Fortsetzung: Ich weiß es nicht und werde es herausfinden. Oder gib die Aufgabe zurück an Dein Team. Ich weiß es nicht. Wie können wir es herausfinden?
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Mehr Freiraum wagen
Erfindungsreichtum und Entdeckergeist sind für jede Organisation im 21. Jahr-
Was willst Du erreichen? Wo bist Du jetzt und was hast Du beim letzten Schritt gelernt? Welche Hindernisse stehen Dir im Weg und welches eine gehst Du als nächstes an? Was ist Dein nächster Schritt und was erwartest Du dann? Wie schnell können wir uns anschauen, was Du bei diesem Schritt gelernt hast?
Quelle: Das Kata Praxis Handbuch, Mike Rother www.LERNZONE.com
hundert unerlässlich. Dies erfordert, dass Führungskräfte ihren Teams den Freiraum und das Vertrauen geben, Herausforderungen auf ihre eigene Art und Weise anzugehen. Gleichzeitig gilt es, die Erreichung strategischer Ziele und hervorragender Ergebnisse zu gewährleisten. Deshalb ist Coaching so wichtig. In jeder Führungsaufgabe. Dazu braucht es einen Coaching-Ansatz, der Freiraum gibt und gleichzeitig systematisches Vorgehen fördert – wissenschaftliches Vorgehen. Neues Wissen, kreative Ideen schaffen – durch schrittweises Experimentieren und schnelles Lernen und Anpassen. Genau dabei hilft uns die Coaching-Kata. Sie bietet ein robustes 5-Phasen-Modell und pragmatische Fragen. Guter Vorsatz für 2024: Mehr Coaching für Dein Team.
Schatten werfen oder Licht?
Zum Abschluss ein Zitat aus Seth Godins Blog, das ich mit Blick auf 2024 ganz wunderbar finde: „Schatten werfen oder Licht? Das eine erfordert ein wenig mehr Aufwand als das andere. Schatten werfen, mag zwar mehr Spaß machen, aber irgendwann geht die Energie aus. Schatten werfen beendet Gespräche, beginnt sie nicht; schüchtert ein, statt zu ermutigen. Licht anmachen hilft allen“. Verleihen Sie in diesem Sinne Ihrem Team auch im Jahr 2024 Flügel. Ihr Tilo Schwarz.
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