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Es ist schon länger bekannt, dass bei Toyota Fehler als Lebenselixier gelten, da sie immer eine Chance zur Weiterentwicklung bieten. Doch wie genau geht Toyota mit Fehlern um, damit es gelingt, das Potenzial von Fehlern auszuschöpfen, um daraus zu lernen? Genau darum geht es in dem neuen Buch „Toyotas Fehlerlehre“. Sehr detailliert erklären japanische Managementberater, worauf es beim Umgang mit Fehlern ankommt. Aus dem Japanischen übersetzt von Mari Furukawa-Caspary.

Das Buch „Toyotas Fehlerlehre“ birgt das Potenzial, dass Sie vom Ideal der Perfektion abrücken und Ihre Sichtweise auf Fehler grundlegend überdenken werden. Erfahrene Toyota-Manager, die seit 2002 bei OJT Solutions Inc. ihre langjährigen Erfahrungen einbringen, geben ihr Wissen an Unternehmen weiter und haben es mit diesem Buch für alle Interessierten verfügbar gemacht. Sie bringen als Berater ihre

Kompetenzen ein, um Gemba-Kernteams zu entwickeln, resiliente, anpassungsfähige Arbeitsumgebungen zu schaffen und die Entwicklung zu einem rentablen Unternehmen zu unterstützen. Mit der hier beschriebenen bahnbrechenden Herangehensweise an Fehler zeigen sie das Potenzial auf, aus ihnen zu lernen. Vorbild ist dabei Toyota, weltweit bekannt für seine Produkte und bewundert für das Toyota Produktionssystem. Dort

werden Fehler als Schätze betrachtet, aus denen man lernen und sich selbst und das Unternehmen weiterentwickeln kann. Wurde bisher oft versucht, diese Fehlertransparenz mit weichen Faktoren wie Kultur oder Sozialverhalten zu erklären, rückt dieses Buch Toyotas Umgang mit Fehlern in ein neues Licht. Die Autoren sprechen von Toyotas Fehlerlehre. Darunter verstehen sie eine bewusste Technik des professionellen Umgangs mit Fehlern, die erlernt werden muss. Der japanische Begriff hierfür lautet Shippai-gaku. Mehr über diese „Lehre über den Umgang mit Misslingen“ lesen Sie auf Seite 2, wo Mari Furukawa-Caspary den Begriff auf „gut Deutsch“ erklärt.