Wie innovativ ist KI? Neues Bewusstseinsmodell

Warum sollten wir unser Schicksal in die Hände der Künstlichen Intelligenz (KI) legen? Reicht unsere eigene nicht mehr aus? Oder liegt vielleicht eine Chance darin, menschliche Kreativität und unser Bewusstsein, auch mithilfe von KI, in eine neue Dimension zu bringen? Mit dieser komplexen Themenstellung beschäftigt sich Adjunct. Prof. PD Dr. habil. Stefanie N. Voigt seit mehreren Jahren. Ein Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeit liegt bei der Frage, wie wir einen neuen, umfassenden HR-Ansatz für gutes Personalmanagement etablieren können. Durch ihr Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik entwickelte Stefanie Voigt eine Antenne für die DNA des Bewusstseins beim Menschen. Eine Promotion in theoretischer Psychologie und die Habilitation in Kulturwissenschaften ergänzt ihren ganzheitlichen Blick auf die Dinge. Als Dozentin an Hochschulen

Führungskräfte mit hohen Ansprüchen finden in diesem Buch bislang völlig unbekannte Werkzeuge, um ihren Zielen näher zu kommen. Es beinhaltet zum Beispiel ein Bewusstseinsmodell aus der Theoretischen Psychologie und der KI-Forschung. Damit kann digital erklärt werden, wie nicht-betriebswirtschaftliche Fächer die „Mechanik der menschlichen Seele“ beschreiben und wie die Industrie davon profitieren kann. Denn unsere Welt befindet sich gerade in einer epochalen Umbruchsphase – und wir brauchen neues Wissen und besondere Fähigkeiten für die Zukunft.

und privaten Instituten unterrichtet Stefanie Voigt u. a. „Kreatives Marketingmanagement“ und „Persönlichkeitsbildung“. Aufgrund ihrer breiten Wissensbasis ist sie in der Lage, präzise Anleitungen zu geben, die Menschen befähigen, selbst Entscheidungen zu treffen.

Es braucht einen interdisziplinären HR-Ansatz für die Zukunft

„Wenn ein Mensch nicht mehr dazu in der Lage ist, Dinge als schön zu empfinden, verliert er seinen Antrieb und seine Leistungsfähigkeit. Dies führt am Ende zu Krankheiten, die auch tödlich enden können“, sagt sie. Ein Problem sieht sie darin, dass die weichen Disziplinen (z. B. Kunst, Philosophie) keinen Zugang zu den harten Disziplinen (z. B. Programmieren) finden und leider kein Austausch stattfindet, obwohl sich beide Disziplinen ergänzen. Es ist ihr ein Anliegen, hier eine Brücke zu bauen. Das im Oktober 2023 erscheinende Buch „Der Bewusstseinscode” ist gekoppelt an ein Seminar, welches die Autorin anbietet, um Führungskräften Orientierungswissen über Bewusstsein und menschliche Bedürfnisse jenseits der betriebswirtschaftlichen Standardmodelle zu vermitteln. Und dazu gehört auch, dass Menschen nicht nur als „Humankapital“ betrachtet werden. Das Seminarkonzept, das in dem Buch nun in Schriftform zusammengefasst wurde, umfasst sieben Module, die dem klassischen Ausbildungskatalog von Leadership entsprechen:

• Die Kunst des Denkens • Die Kunst der Kommunikation • Die Kunst der Kreativität • Die Kunst der politischen (Un)Korrektheit • Die Kunst des Umgangs mit Nichtwissen • Die Kunst des anti-logischen Denkens • Die Kunst der Führung Anhand vieler Zitate, historischer Aufzeichnungen und vor allem mit einem universalen Bewusstseinsmodell aus der Theoretischen Psychologie und KI-Forschung stellt Stefanie Voigt ein umfangreiches Grundlagenwissen zur Verfügung, das eine universelle Gültigkeit hat. Auf dieser Basis lassen sich im Zusammenspiel mit Menschen aus unterschiedlichen Bereichen kreative Entscheidungen treffen, die Unternehmen und Gesellschaft bei der Findung von Antworten unterstützen. Zum Beispiel auf die Frage: „Wie möchten wir künftig leben und arbeiten?“.

Fachübergreifendes Zusammenspiel mit allen Aspekten

Stefanie Voigt legt Wert auf das fachübergreifende Zusammenspiel von psychologischem Schönheitsempfinden, Logik, Empathie und ethischen Aspekten – was natürlich auch Respekt und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur beinhaltet. Aus philosophischer Sicht bringt sie den „Zauber des Menschlichen“ ins Spiel, der sich bisher noch nicht durch Künstliche Intelligenz ersetzen lässt. Denn die Übersummativität des Systems (Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile) konnte bisher nicht technisch nachgebaut werden. Also ist der Mensch den technischen Errungenschaften noch immer überlegen – und Voigt erklärt die systemtheoretischen Grundlagen dafür.

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