Das Umfeld unserer Unternehmen war in den vergangenen Monaten geprägt durch gravierende Veränderungen. Die Unsicherheit hat enorm zugenommen, insbesondere das Risiko, dass durch politische Maßnahmen wie Lockdown oder Sanktionen die Lieferketten massiv gestört werden oder sogar die Geschäftsgrundlage zerstört wird. Das bedeutet, dass sich Unternehmen absichern müssen, was in der Regel den Aufbau von Reservekapazitäten bedeutet. Diese Reservekapazitäten werden per Definition nicht ausgelastet sein und sie werden eher nicht in Südostasien liegen, sondern im europäischen oder US-amerikanischen Raum. Und das erhöht natürlich die Herstellkosten!
Um ansatzweise wettbewerbsfähig zu bleiben und dem Arbeitskräftemangel zu begegnen ist natürlich zunächst einmal die intensivere Umsetzung von Operational Excellence oder Lean Management angesagt. Jegliche Tätigkeit im Unternehmen sollte auf ihren Wertschöpfungsbeitrag hin geprüft werden. Darüber hinaus wird die Intensivierung aller Automatisierungsbemühungen unerlässlich. Entscheidend für den nächsten Siegeszug der Automatisierung sind zwei Faktoren: • Flexibilität und • geringe Kosten. Kollaborative Robotik und autonome mobile Roboter (AMR) sind nicht nur hochflexibel sondern auch deutlich günstiger als klassische Automatisierung. Das Volumen des Cobot-Marktes erlebt gerade einen massiven Zuwachs und es soll laut Untersuchungen im laufenden Jahrzehnt von knapp einer auf ca. acht Milliarden US-Dollar wachsen. Cobots werden konventionelle Industrieroboter allerdings nicht vom Markt verdrängen, sondern vielmehr neue Märkte und Anwendungsbereiche erschließen. Das gleiche gilt für
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