Gastredner Hubert Schwarz schilderte bei der Abschlussfeier des berufsbegleitenden Studiengangs "Bachelor of Arts in Wertschöpfungsmanagement" welche Herausforderungen er nach dem Wechsel vom Staatsdienst zum Extremsport bewältigte. „Es gibt zwei Faktoren der Motivation: Angst und Sehnsucht“, sagte er. „Erfolgreiche lernen aus Fehlern und geben nicht so schnell auf“. Immer einen Versuch mehr machen, sei eines der Erfolgsgeheimnisse und: „Die big points im Leben werden im Kopf entschieden“. Das konnten die 19 neuen Absolventen des Studiengangs gut nachvollziehen. Denn es erfordert ein gewisses Maß an Disziplin, beim Studium neben Job und Familie am Ball zu bleiben.

Prof. Dr. Constantin May, der vor über zehn Jahren den Studiengang mit ins Leben rief, forderte die Absolventen auf, sich mit ihrem neu erworbenen Wissen für die deutsche Industrie einzusetzen. „Wir müssen uns

warm anziehen“, betonte er mit Blick auf China, das nach seinen Beobachtungen rasend schnell die Weltmärkte erobert. Die Präsidentin der Hochschule Ansbach, Prof. Dr. Ute Ambrosius, zeigte sich zuversichtlich: „Der Standort Deutschland kann auf die in diesem Studiengang erworbenen Kompetenzen zählen“. Diese Kompetenzen seien: innovativ Neues denken, kreativ selbst Neues schaffen, kompetent handeln durch Fachwissen und Sozialkompetenz.

Als Vertreter der Industrie würdigte Dr.-Ing. Werner Lang, Geschäftsführer bei MEKRA Lang GmbH und Co. KG, die Leistungen der Absolventen, in die er große Hoffnung setzt: „Mit Wertschöpfungsmanagement können wir unser Land besser machen. Wir müssen den Mut haben, die Dinge zu ändern, die wir ändern können“.

Den mit 1000 Euro dotierten InfPro-Award nahm Reiner Eckart, der mit einem Gesamtnotenschnitt von 1,36 das beste Ergebnis

erzielte, von Dr. Oliver Prause, Vorsitzender des Instituts für Produktionserhaltung, entgegen. Studiengangsleiter Erwin Stallwitz würdigte die Leistung der Absolventen und gab ihnen neben der Bachelor-Urkunde das Buch "Aus eigenem Antrieb" von Hubert Schwarz mit auf den Weg. Dann flogen die Doktorhüte und die Absolventen feierten ihren Erfolg mit ihren zum Teil anwesenden Familien und Dozenten.