Gute Fotos werden belohnt!
Schicken Sie uns die Abbildung einer gelungenen Verbesserung – entweder das Ergebnis oder die Dokumentation mit Vorher-Nachher-Bildern und eine kurze Beschreibung dazu. Jede Veröffentlichung wird belohnt mit einem Buch Ihrer Wahl aus dem CETPM-Verlag. Bitte senden Sie Ihre Fotos an: redaktion@yokoten.de.
Ein Fachbuch seiner Wahl erhält für diesen Beitrag Herr Rainer Kröll, Lohmann GmbH & Co. KG, Neuwied.
TPM-/Lean-Begriffe unter der Lupe
KATA
Vorher Nachher
Weniger ist mehr Die Beschäftigung mit 5S führte bei der Firma Lohmann Klebebandsysteme in Neuwied zu der Erkenntnis, dass an Arbeitsplätzen oder "Geräteecken" oft viel mehr herumsteht, als benötigt wird. Zum Beispiel wurden in einer Raumecke alle möglichen Gegenstände abgestellt. Im Rahmen eines 5S-Workshops sortierten die Mitarbeiter gründlich aus und ordneten anschließend die benötigten Teile an einem geeigneten Platz unter Berücksichtigung von Standards neu an.
Der Begriff KATA steht im Japanischen für die Art und Weise, wie etwas getan wird. Das kann sich auf ganz unterschiedliche Bereiche erstrecken. Am bekanntesten sind bei uns die KATA als Trainingsroutinen im asiatischen Kampfsport. Mit seinem 2009 erschienenen Buch "Toyota KATA" stellte Mike Rother erstmals die Verbesserungs- und Coaching-KATA vor. Die Verbesserungs-KATA ist ein vierstufiges Muster. Jede Stufe enthält strukturierte Trainingsroutinen, die sogenannten Starter-KATA. Sie helfen Einzelpersonen, Teams und Organisationen, das Muster zu verinnerlichen und seine Anwendung zur Gewohnheit zu machen. Die Coaching-KATA besteht aus einem Satz an Starter-KATA zur Vermittlung der Verbesserungs-KATA.
In ihrem Kern ist die KATA ein Prozess bewussten Übens zur Entwicklung einer wissenschaftlichen Denk- und Handlungsweise. Dieses wissenschaftliche Vorgehen ermöglicht es, auch in einem komplexen Umfeld auf gesetzte Ziele hinzuarbeiten. Mit dieser Vorgehensweise kann es gelingen, gleichzeitig das Potenzial der Mitarbeiter zu entfalten, Probleme zu lösen und gemeinsam auf das Unternehmensziel hinzuarbeiten, wobei durch die kurzzyklische Vorgehensweise immer Anpassungen an aktuelle Gegebenheiten möglich sind.
