Um wirklich zu verstehen, wie Produktion "tickt" muss man sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzen.
Wertvolle Anregungen geben die neuen Bücher von Prof. Dr. Syska und Prof. Dr. Roser. Einblicke in die Lean-
Thematik gibt "Lean auf gut Deutsch" von Mari Furukawa-Caspary, das jetzt neben der e-book-Version auch als
Printausgabe erhältlich ist.
➤ CETPM-Seminar: Systematische Fehlersuche an Maschinen und Anlagen
Deutschlands naiver Traum von der smarten Fabrik Illusion 4.0
vor etwa fünf Jahren auf verlorene Jahre zurückblicken muss. Dabei sei nicht die technische Umsetzung der Vernetzung das Problem, sondern der Mangel an Mut und Phantasie unserer Industrie. Einst gestartet als Initiative für den produzierenden Mittelstand werde Industrie 4.0 derzeit vornehmlich von Fabrikausrüstern und der Forschung getrieben. Kein Wunder, denn sie profitieren hiervon als erste. Angepriesene technische Lösungen seien oftmals gar nicht so innovativ, wie behauptet. Mit unhaltbaren Heilsversprechen, zahlreichen Trittbrettfahrern und einer enormen medialen Aufmerksamkeit erfülle Industrie 4.0 alle Kriterien für einen Hype. Die Autoren möchten mit dem Buch eine Orientierungshilfe bieten, aus einer konstruktiv-kritischen Warte heraus Illusionen vorbeugen und vor überzogenen Erwartungshaltungen sowie Fehleinschätzungen bewahren.
Essenzielles Grundwissen zum Thema
Lean stellt Mari Furukawa-Caspary in
Über die künftige Entwicklung der Produktion machen sich Prof. Dr. Andreas Syska und Philippe Lièvre Gedanken in dem Buch "Illusion 4.0 - Deutschlands naiver Traum von der smarten Fabrik". Die Autoren betrachten das Thema Industrie 4.0 kritisch, und sie finden, dass die Industrie seit Aufkommen des Themas ihrem Buch "Lean auf gut Deutsch" vor.
Neben dem e-Book (vorgestellt in Yokoten
06/2015) ist das Buch nun auch als Print-
Ausgabe erhältlich.
