Wir sind sicher, dass Sie, liebe Leser, auch beeindruckende Fotos Ihrer Lösungen beisteuern können.
Gute Fotos werden belohnt!
Schicken Sie uns die Abbildung einer gelungenen Verbesserung – entweder das Ergebnis oder die Dokumentation mit Vorher-Nachher-Bildern und eine kurze Beschreibung dazu.
Jede Veröffentlichung wird belohnt mit einem Buch Ihrer Wahl aus dem CETPM-Verlag. Bitte senden Sie Ihre Fotos an: redaktion@yokoten.de.
TPM-/Lean-Begriffe unter der Lupe
LCIA
Vorher
Sichtbarer Erfolg: Das Ergebnis einer digitalen 5S-Aktion am Desktop. Nach dem Aussortieren und Strukturieren werden unnötige Suchzeiten am Bildschirm vermieden. Dabei hilft ein Raster im Desktop-Hintergrundbild. Download des Hintergrundbildes unter www.cetpm.de/desktop
LCIA steht für "Low Cost Intelligent Automation" – oft übersetzt als "Einfachautomatisierung". LCIA hat seine Wurzeln in Japan, wo schon im 17. Jahrhundert mechanische Puppen und Apparate gebaut wurden, die sich ausschließlich durch Nutzung physikalischer Grundgesetze und mechanischer Elemente bewegten. Karakuri heißt diese Automatisierungstechnik, die in Japan bis heute angewendet und trainiert wird. Werker und Ingenieure entwickeln gemeinsam Lösungen für hauseigene Betriebsmittel, die nicht immer schön, aber funktionell und praktikabel sind und durch ihre Einfachheit bestechen. So werden Investitionen und Betriebskosten gesenkt, Anlaufzeiten für neue Produkte verkürzt, Produktivität und Flexibilität steigen. Bei den Mitarbeitern entsteht eine hohe Identifikation mit den Fertigungsanlagen und den neuen Abläufen, da ihre Ideen in die Problemlösung mit einfließen. Gemeinsam erarbeitete LCIA-Lösungen sind auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Produktion zugeschnitten und verringern die Abhängigkeit von Zulieferern. Gleichzeitig stellen sie ein Unterscheidungsmerkmal zum Wettbewerb dar. Mit dieser Strategie bleibt das Know-how im Unternehmen und man ist nicht auf Standardmaschinen angewiesen, die auch die Wettbewerber kaufen können.
