Als Mitglieder des "Lean Club" der Fa. Gira auf die Verbesserungsroutinen der KATA aufmerksam wurden, sahen sie darin eine große Chance, den Kulturwandel in ihrem Unternehmen voranzutreiben. Nachdem die Unternehmensleitung zugestimmt hatte, wurde ein Plan zur systematischen Ausbildung von KATA-Experten erstellt.
Seit 2012 durchlaufen regelmäßig ca. alle drei Monate Gruppen mit bis zu zehn Mitarbeitern die KATA-Ausbildung. „Wir achten auf eine abteilungs- und hierarchieübergreifende Zusammensetzung der Lerngruppen", sagt Dr. Janicke Kirksaeter, Leiterin Personalentwicklung. „So ist es uns gelungen, neue Kommunikationskanäle zu öffnen". Ziel sei es, alle Führungskräfte des Unternehmens als KATA-Verbesserer bzw. Coaches auszubilden, damit diese ihre Teams auf dem Weg der kontinuierlichen Verbesserung optimal unterstützen können. Aufgabe der Menschen am Gemba sei es eher, die erzielten Verbesserungen zu stabilisieren indem sie Daten erfassen, Fehler und Ausschuss beschreiben etc.
Wertschätzung für Wertschöpfung
Die aktiven Verbesserer kommen aus der untersten Führungsebene. Zur Zeit kümmern sich 40 ausgebildete Verbesserer im Unternehmen darum, dass regelmäßig Verbesserungsziele erreicht werden. Erste Erfolge sind bereits sichtbar. folgreiche Lean-Projekte. Diese Mischung komme immer gut an und man schaffe eine Verbindung zwischen erfahrenen und neuen Verbesserern. „Es ist beeindruckend, zu sehen, welche Erfolge die Gira-Mitarbeiter mit der KATA bereits erzielt haben. Und es ist sehr schön, dass die Urkunden für die frisch gebackenen Verbesserer im feierlichen Rahmen überreicht werden" so Prof. Dr. Constantin May, der als Referent beim dritten Gira-KATA-Tag im Juli 2014 geladen war. Sehr imponiert habe ihm auch, dass die Führungskräfte eine Laudatio für die Empfänger der Zertifikate hielten. Dies sei ein besonderer Ausdruck der Wertschätzung.
Um die Erfolge zugänglich zu machen und den Mitarbeitern Wertschätzung entgegenzubringen, findet jeweils zum Abschluss der Ausbildungszyklen eine kleine Feier statt, genannt "KATA-Tag". Dr. Kirksaeter erklärt, dass man dabei Wert auf eine abwechslungsreiche Gestaltung und die Möglichkeit zum Blick über den Tellerrand lege. Sowohl interne als auch externe Referenten geben Einblick in er-
