Chancen im globalen Wettbewerb hat. Effektiv sei eine sinnvolle und zielführende Kombination der Elemente, die im Unternehmen zur aktuellen Situation passen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass gesunder Menschenverstand und Einbindung aller Beteiligten zielführend sind.

Einflüsse von Megatrends auf das Produktionssystem waren das Thema von Dr. Bernd Häuser, Senior Vice President, Robert Bosch GmbH, Stuttgart. Er sieht die Nachfrage nach individuell und zeitnah gefertigten Produkten als große Herausforderung. Er schilderte kurz das Szenario der „Smart Factory“, die über die Cloud in Echtzeit über alle relevanten Daten verfügt und alle Erkenntnisse verknüpft, die zur Fertigung eines Produktes notwendig sind. „Aber Entscheidungen muss immer noch ein Mensch treffen!“ betont er. Es bleibe auch Aufgabe des Menschen, Verbesserungen im System sei die Präsenz der Führungskräfte vor Ort. Sie arbeiten mit den Teams an Problemherden und machen sich ein Bild über die Ursachen. und Entbürokratisierung.

„Führung muss neu gedacht werden“, so die Erkenntnis von Gottfried Nuber, Vice President Production, Krones AG, Neutraubling. Hoshin Kanri sei ein Ansatz, der Führung und Zielerreichung in den Mittelpunkt stellt. Shopfloor Management bilde dabei die Basis.

Einen Vorgeschmack auf unser Leben in naher Zukunft und die mögliche Entwicklung von Industrie 4.0 gab Nils Müller, Geschäftsführer TrendONE GmbH, Hamburg. Immer und überall einblendbare Bilder, Videos oder Informationen sollen schon bald unsere Realität erweitern. Ob mit Headsets, Brillen, Kontaktlinsen oder Chip-Implantaten – bald können wir Reisen, Achterbahnfahrten oder Produktionsprozesse virtuell erleben. Informationen lassen sich jederzeit einblenden. Mit „Shytech“ werde die Komplexität der Technik unsichtbar. Fast jedes Objekt kann laut Müller künftig zum Eingabe-Interface oder zur Projektionsfläche werden. Inhalte erscheinen dann zum Beispiel auf einer Autoscheibe, einem Tisch oder an der Wand. durchzuführen. Für die Smart Factory benötige man ein standardisiertes Betriebssystem, wie z.B. bei Smartphones. In der Industrie sei man davon noch meilenweit entfernt. Ebenso sei Datensicherheit noch ein großes Thema.

Jenseits von Industrie 4.0 setzt Frank

Schnatz, Geschäftsführer, SILIT-Werke GmbH & Co. KG, Riedlingen, auf die Kreativität der Mitarbeiter und auf Kommunikation. „Erfolg ist nur möglich, wenn das Unternehmen crossfunktional und abteilungsübergreifend zusammenarbeitet“, betont er. Dies sei bei Silit gelungen durch einfache Visualisierung, Echtzeit-Kommunikation, Erhöhung der Transparenz, schnelle Entscheidungen

Die Production Systems feierte in diesem Jahr mit der 15. Veranstaltung ein kleines Jubiläum. Deshalb gibt es für unsere Leser für die Teilnahme im nächsten Jahr 15 % Jubiläumsrabatt. Bitte als Stichwort "Yokoten" angeben. Infos und Anmeldung: www.productionsystems.de

Ein Fan von Shopfloor Management ist Dr. Jürgen Lechler, Abteilungsleiter Produktion Kunststoffkomponenten, Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG, Höchstadt. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Schaeffler-Leanprogramm „MOVE“ (Mehr ohne Verschwendung)

Den Blick ins Jahr 2025 wagte Trendforscher Nils Müller mit seiner Assistentin.
Den Blick ins Jahr 2025 wagte Trendforscher Nils Müller mit seiner Assistentin. Foto: ManagementCircle