Damit die in der Theorie erlernten Ansätze zur Prozessoptimierung rasch umgesetzt werden können, unterstützen Experten von item die Teilnehmer durch Kurzschulungen zur Anwendung des Systems. „Es geht uns dabei vor allem darum, die vielfältigen Möglichkeiten des Systems aufzuzeigen“, so Stefan Armbruster, Productmanager, item Industrietechnik GmbH, Solingen. „Das Verschrauben der Teile selbst ist kinderleicht“ betont er. Das item-Team sei ständig im Dialog mit Anwendern. Ideen und Bedürfnisse der Kunden würden in die Entwicklung der Produkte mit einfließen. So gibt es zum Beispiel die Profilrohre mit Pulverbeschichtung in unterschiedlichen Farben zur Unterstützung des Visuellen Managements. Die aus eloxierten Profilrohren und Aluminiumverbindern aufgebauten Gestelle sind generell elektrostatisch ableitfähig und lassen sich damit auch in ESD-geschützten Bereichen einsetzen. Pfiffige Details erleichtern den Werkern den Alltag. Adapterelemente ermöglichen zum Beispiel individuelle Anpassungen.
„Für mich war es sehr spannend zu sehen, was Kursteilnehmer nach einer zehnminü-
Ob mit Rückwand und Rädern (links) oder als einfacher Aufbau: Mit dem item Lean Production System D 30 lassen sich im Handumdrehen Ablagen, Workstations oder Montageplätze maßgeschneidert zusammenbauen. Das gefällt den angehenden Lean Production Masters.
Vielfältige Lösungen sind möglich: Die Seminarteilnehmer entwickeln Kreativität und Erfindergeist, um die Prozesse in der Lehrfabrik mit dem neuen Baukastensystem zu optimieren. tigen Einweisung alles aufbauen konnten. Die unglaubliche Kreativität hat mich ebenso überrascht wie das Tempo.“ So schildert Stefan Armbruster seine Erfahrung aus dem ersten Kurs, bei dem das neue System zum Einsatz kam. Zuvor hatten die Teilnehmer wie üblich mittels Cardboard Engineering die Szenerie aufgebaut. Dies sei zwar etwas weniger zeitaufwändig gewesen, als die Arbeit mit dem Aluminium-Profilrohrsystem. Doch die item-Aufbauten konnten sofort unter realistischen Bedingungen und Lasten verwendet werden. Dies sei laut Armbruster sicher ein Grund dafür, warum das Bauen mit dem professionellen System bei allen Kursteilnehmern spürbar besser angekommen sei als das Bauen mit Pappe. „Es zeigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind und Firmen den Einstieg in die Lean Production wirklich leichter machen“, freut er sich.
Die Kombi macht's: z.B. Aufbau mit Profilrohren, kombiniert mit Materialbehältern
Mit dieser Kooperation ist eine Win-Win-Situation entstanden: Die Teilnehmer profitieren von einem schnelleren Lernerfolg durch verschwendungsfreie Handhabung des Systems. Das Unternehmen item nutzt das Hochschulumfeld mit Teilnehmern aus der Praxis, um Ideen aufzugreifen und die Produkte den aktuellen Erfordernissen anzupassen.
One-Man-Show: Die Alu-Profilrohre und das ausgeklügelte System erlauben den problemlosen Aufbau durch eine Person. Selbstverständlich setzt man bei TPM & Lean dennoch auf Teamarbeit.
