Die Ziele in der achten Säule lauten: „Null-Unfälle“, „Null-Ressourcenverschwendung“ und „Null-Emissionen“. Dazu werden alle Möglichkeiten untersucht, die sowohl die Mitarbeiter als auch Arbeitsplätze und Umwelt beeinträchtigen können.
Unternehmen, die sich diesen Themen ernsthaft widmen, handeln nicht nur verantwortlich und pflegen ein gutes Image nach Innen und Außen – sie verzeichnen auch hohe Kosteneinsparungen. Man denke nur an die Themen Materialeffizienz oder Energiekosten. Zentrale Aufgabe ist dabei die Sensibilisierung der Mitarbeiter. Die Aktivitäten sind teilweise durch gesetzliche Vorschriften vorgegeben, sie gehen aber deutlich darüber hinaus und bedienen sich spezieller TPM-Werkzeuge. So werden Lücken aufgespürt, die nicht vom gesetzlichen Regelwerk abgedeckt sind. Das Handlungsfeld dieses TPM-Bausteins umfasst Folgendes:
• Analyse potenzieller Gefahren im Hinblick auf Unfälle und Gesundheitsgefährdung prüfung und Verbesserung der betrieblichen Situation in Bezug auf Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
• Katastererstellung für Lärmquellen, Arbeitsplatz- und Umweltbelastungen, z. B. durch Abluft, Abgase, sowie Imissionen und Emissionen prüfung und Verbesserung der betrieblichen Situation in Bezug auf Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
• Analyse der Gesundheitssituation der Mitarbeiter und deren häufigste Beeinträchtigungen prüfung und Verbesserung der betrieblichen Situation in Bezug auf Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
• Verhaltens- und Tätigkeitsbeobachtung durch die Führungskräfte prüfung und Verbesserung der betrieblichen Situation in Bezug auf Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
• Aktionsprogramme zur Sensibilisierung aller Mitarbeiter für Gefahrensituationen und Gefährdung prüfung und Verbesserung der betrieblichen Situation in Bezug auf Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
• Einbeziehung örtlicher Institutionen wie Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, Betriebsarzt, Umweltamt, Krankenkassen etc. zur Prävention und Bekämpfung jeglicher Gefährdungen und Vorfälle prüfung und Verbesserung der betrieblichen Situation in Bezug auf Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
• Programme zur Verbesserung der Gesundheitssituation aller Mitarbeiter prüfung und Verbesserung der betrieblichen Situation in Bezug auf Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
• Programme zur Vermeidung jeglicher Unfälle prüfung und Verbesserung der betrieblichen Situation in Bezug auf Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
• Betreuung von Kranken und Unfallopfern prüfung und Verbesserung der betrieblichen Situation in Bezug auf Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
• regelmäßige Rundgänge und Audits zur Überprüfung und Verbesserung der betrieblichen Situation in Bezug auf Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
• Regelmäßige und beständige Visualisierung der Ziele und der Ist-Situation
• Regelmäßige Berichterstattung durch die Führungskräfte
In vielen Unternehmen ist zu beobachten, dass der Gesundheitsschutz für die Mitarbeiter in den Fokus rückt. Dabei geht es nicht nur um Vermeidung von Unfällen oder ergonomische Arbeitsplätze. Auch Themen wie persönliche Fitness oder gesunde Ernährung werden gefördert. So trägt zum Beispiel das BMW-Werk in Dingolfing mit der „Alternsgerechten Fabrik“ dem demographischen Wandel Rechnung.
Eine besondere Bedeutung bekommt der 8. TPM-Baustein im Rahmen der zunehmenden Bemühungen der Unternehmen im Bereich Energieeffizienz. Jede Verschwendung in diesem Bereich kostet Geld. Und in großen Unternehmen kommen durch Energiesparmaßnahmen schnell hohe Summen zusammen. Wichtig ist auch hier, dass alle Mitarbeiter gut geschult und sensiblisiert werden. Im Idealfall machen sie eine Art Sport daraus, Energiefresser aufzuspüren und den Verbrauch zu senken. So werden die Umwelt und das Budget geschont.
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