In dieser Ausgabe berichten wir auf Seite 4 über die ersten Absolventen des berufsbegleitenden Bachelor-Studiengangs Wertschöpfungsmanagement. Mit dem Thema Mängelkarten finden Sie auf Seite 6 eines der klassischen TPM-Themen. Erste Impressionen vom 3. KATA-Praktikertag gibt es auf Seite 9. Im Praxisbericht ab Seite 10 stellen wir Ihnen mit der Oechsler AG ein Traditionsunternehmen vor, das heute zu den Global Players gehört.
Wie Shunji Yagyu das Thema Teambildung betrachtet, erfahren Sie auf Seite 17. Und einen wichtigen Aspekt, der Lean und andere Dinge voranbringt, die Geistes-Haltung, stellt Roger Dannenhauer vor (S. 18).
Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage und einen geruhsamen Jahresausklang.
Herzlichst Ihr
TPM-/Lean-Begriffe unter der Lupe
Lean-/TPM-Begriffe unter der Lupe:
Yamazumi Diagramm
Herzlich Willkommen
Geschichten und Autoren gesucht
Sind Sie TPM-/Leanexperte und möchten gerne für Yokoten einen Fachartikel zu einem bestimmten Thema verfassen? Oder haben Sie in Ihrem Unternehmen spannende Projekte umgesetzt? Gerne recherchieren wir auch bei Ihnen vor Ort. Wir freuen uns über Erfolgsstorys und Geschichten, die auch über Stolpersteine berichten.
Das Yamazumi-Diagramm ist ein Balkendiagramm, in dem Mitarbeiterzahl, Zeiteinsatz und Kundentakt dargestellt werden. Der japanische Begriff „yama“ heißt „Berg“ und „zumi“ steht für „aufhäufen“. Komplexe Abläufe werden in standardisierte Bausteine zerlegt und bewertet. Im Yamazumi-Diagramm werden Puffer bzw. schlecht organisierte Zeitplanung sichtbar.
Das Yamazumi-Diagramm ist Toyotas Interpretation der klassischen Linienaustaktung des Industrial Engineering. Im Gegensatz zu dem dort gebräuchlichen MTM-Ansatz mit Einsatz von Experten, ermittelt hier das Gemba-Team vor Ort direkt die Daten. Damit liegen reale und vor allem realistische und realisierbare Zahlen zugrunde. Wie alle Gemba-Standards hält das Yamazumi-Diagramm den aktuellen Wissensstand der Linie fest und kann somit immer weiter entwickelt werden.
Ziel ist es, mit immer weniger auszukommen und die eingesparte Zeit für weitere Verbesserungen zu nutzen. Die intensive Zusammenarbeit anhand eines Yamazumi-Diagramms leistet einen Beitrag dazu, Teams zusammenzuschweißen (s. auch Seite 17).
