Keine Motivation ohne Emotion - dies war der Tenor der 14. Jahrestagung Production Systems. Der Mensch im Zentrum aller Verbesserungsaktivitäten zog sich wie ein roter Faden durch alle Vorträge. Mehr dazu ab Seite 4. Weitere Themen sind PokaYoke, die Kata und besonders spannend: Taiichi Ohno für Sie neu gelesen. Mari Furukawa-Caspary ist in den Originaltext eingetaucht und hat herausgefunden, wo durch Missverständnisse bei der Übersetzung Fehlinterpretationen entstanden sind (Seite 14 ff.).
Lesen Sie ab Seite 18 wie das Unternehmen Dextro Energy den Wandel vom Produktionssatelliten eines Konzerns zum eigenständigen Unternehmen erfolgreich vollzogen hat, und lassen Sie sich anstecken von der Begeisterung der Teilnehmer und Mitwirkenden des 9. CETPM-Benchmarktreffens bei Weidmüller (Seite 20). Ab Seite 22 erfahren Sie, welche Perspektiven die Ausbildung zum Lean-Office-Master Ihrem Unternehmen eröffnet.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr
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Makigami
Der aus dem Japanischen stammende Begriff Makigami setzt sich zusammen aus Maki (Rolle, gerollt) und Kami (Papier – das k wird durch die Wortkombination als g gesprochen). Was passiert mit dem gerollten Papier? Damit werden administrative Prozesse erfasst und neu gestaltet. Beim Makigami werden die Prozessschritte hinterfragt und gekennzeichnet als „wertschöpfend“ oder „nicht wertschöpfend“. Die Zeitachse zeigt Aktionszeiten und wertschöpfende Zeiten. Unter Verlustzeit versteht man „Aktionszeit minus wertschöpfende Zeit“. Ebenso werden Transfers (Schnittstellen, Info-Weitergabe) mit einbezogen.
Bei der Prozessanalyse mit Makigami wird der Prozess immer aus der Sicht des Prozesses betrachtet, niemals aus Sicht der Mitarbeiter. Das gilt auch für die Suche nach Verschwendungen. Die zentrale Frage lautet: Ist der Kunde bereit, für diesen Prozessschritt zu bezahlen, d.h. ist dieser Schritt wertschöpfend? Nach Erfassung des Ist-Zustandes wird der Prozess neu gestaltet anhand der Frage: Wie könnte der ideale Prozess aussehen? Dabei werden künftige Entwicklungen und die Unternehmensvision berücksichtigt.
Veranstaltungstipp: 3. KATA-Praktikertag am 22. November 2013 in Stuttgart
Die Verbesserungskata als Routine zur kontinuierlichen Verbesserung unterliegt selbst dem ständigen Wandel. Eine Reihe von Unternehmen praktiziert und experimentiert inzwischen mit Verbesserungs- und Coachingkata in unterschiedlichsten Anwendungsgebieten. Ein spannender Austausch über die Erfahrungen findet jährlich beim KATA-Praktikertag statt. Wir empfehlen eine frühzeitige Anmeldung, da diese Veranstaltung bisher immer schnell ausgebucht war.
Programm und Anmeldung: www.cetpm.de/kpt Prof. Dr. Constantin May Herausgeber Yokoten
TPM-/Lean-Begriffe unter der Lupe
Lean-/TPM-Begriffe unter der Lupe:
