Neben Best Practice Sharing bietet Ihnen Yokoten grundlegendes Basiswissen zu TPM- & Lean-Themen. Mit dieser Ausgabe startet die neue KATA-Serie, in der Sie Schritt für Schritt alles Wissenswerte über die Verbesserungs-KATA erfahren. Kompetenzmangement ist das Thema der Serie Operational Excellence, und die Japan-Expertinnen Katrin Franke und Barbara Ölschleger gehen in die Tiefe bei der Erklärung von Hoshin Kanri. Wie immer gibt es einen Bericht aus der Praxis – dieses Mal über die Einführung von TPM bei der WSH Schraubenfabrik.
Gute Impulse und Anregungen beim Lesen und viel Erfolg auf Ihrem TPM-/Lean-Weg wünscht Ihnen
TPM-/Lean-Begriffe unter der Lupe
Lean-/TPM-Begriffe unter der Lupe:
Just in Time (JIT)
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Just-in-time-Produktion (kurz JIT) ist die Bezeichnung für das Organisationsprinzip der bedarfssynchronen Produktion. Es steckt viel mehr dahinter als die punktgenaue Anlieferung der benötigten Teile von Zulieferern per LKW – daran wird JIT oft festgemacht. Tatsächlich geht es darum, in einer ziehenden Produktion (Pull), ausgerichtet am Kundenauftrag, das Material zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge am richtigen Ort verfügbar zu haben.
JIT erfordert einen gut abgestimmten Produktions- und Materialfluss entlang der Supply Chain (Lieferkette). Dies erfordert eine gute Abstimmung zwischen Lieferanten und Kunden – sowohl intern als auch extern. Ziel von JIT ist eine schlanke Produktion mit minimalen Durchlaufzeiten und Beständen, um damit flexibler auf Kundenwünsche zu reagieren und unnötige Kosten zu vermeiden.
Gut funktionierende Maschinen und Anlagen mit wenig Stillständen, optimale Prozesse und gut ausgebildete Mitarbeiter sind die Grundvoraussetzungen, damit JIT funktionieren kann.
