Ein Meilenstein war die Zertifizierung für den „TPM Award for Consistency Level“ im November 2011. Vor den Auditoren des JIPM, Mr. Sugiura und Prof. Takano, präsentierten ausschließlich Maschinenführer, Techniker und Prozessteammitglieder die Verbesserungen aus allen elf TPM-Säulen (Pillars). Diese Verbesserungen und die gesamte Werksstrategie überzeugten die Auditoren. Die Pillar zeigten die positive Entwicklung im Werk in Bezug auf KPIs und Teams. Der Award wird im März 2012 offiziell verliehen. Das Team vom Limburger Tetra Pak Werk ist stolz auf die erbrachte Leistung und hoch motiviert zur Vorbereitung auf das „Greenlight-Audit“, um im nächsten Jahr für den TPM Special Award präpariert zu sein.
Weltweit gibt es inzwischen sechs Assessment Agenturen des JIPM (Japanese Institute for Plant Maintenance), die berechtigt sind, Unternehmen bei dem Prozess der Bewertung ihres TPM-Systems zu begleiten. Eine davon ist das CETPM der Hochschule Ansbach - die einzige im deutschsprachigen Raum. Das Hochschulinstitut kümmert sich um die Details des Auditprozesses, steht mit Rat den Bewerbern zur Seite und bildet die Schnittstelle zu den Auditoren des JIPM. Die Endabnahme zur Verleihung des Awards erfolgt durch JIPM-Experten von der Zentrale in Tokio.
Akademischer Führungsnachwuchs vom Shopfloor Bachelor-Studiengang Wertschöpfungsmanagement als Chance für erfahrene Praktiker
Meister, Techniker und Technische Betriebswirte haben die Möglichkeit, berufsbegleitend zu studieren. Der Studiengang Wertschöpfungsmanagement an der Hochschule Ansbach geht mit dem Wintersemester 2012/2013 bereits in die dritte Runde. Mit der Qualifizierung von Praktikern wird die Philosophie „Lebenslanges Lernen“ unterstützt.
Der Hochschulabschluss Bachelor of Arts (B.A.) kann berufsbegleitend in der überschaubaren Zeit von in der Regel drei Jahren erreicht werden. Der innovative Studiengang ist eine speziell auf Techniker und Meister zugeschnittene Form der beruflichen Weiterbildung. Durch ihren Werdegang bringt diese Zielgruppe Kenntnisse und Fähigkeiten sowie überfachliche Qualifikationen mit, auf denen das Studienangebot aufbaut. Die Vorlesungen finden in einwöchigen Blöcken oder am Freitagnachmittag und Samstag statt. In der Lehrfabrik und im Lehrbüro werden theoretische Ausbildungsinhalte anschaulich und praxisnah vermittelt und vertieft. Anschließend setzen die Studierenden das Erlernte in von der Hochschule begleiteten Studienprojekten in kooperierenden Unternehmen um. Sie arbeiten weiterhin Vollzeit im Unternehmen. Dort führen Sie von der Hochschule gecoachte Verbesserungsprojekte durch, für die sie freigestellt werden. Die Absolventen bekommen neben wissenschaftlichen Inhalten einen umfangreichen „Werkzeugkasten“ an die Hand. Sie sind in der Lage, das eigene Unternehmen in Richtung Operational Excellence weiterzuentwickeln. Sie agieren dabei wie interne Berater und Begleiter eines strukturierten Verbesserungsprozesses.
