Im Jahr 1995 formierten und trafen sich erstmals Unternehmen in Deutschland, um sich über TPM auszutauschen. Aus diesen Anfängen ging die Jahreskonferenz TPM-Forum hervor, die auch heute noch die TPM-Szene vereint. Peter Schimek beschäftigte sich bereits in den 70er und 80er Jahren mit Veränderungsprozessen. Für ihn war sofort klar, dass mit dem Erscheinen von TPM in Deutschland eine große Tür aufgestoßen wurde. Durch Führungsaufgaben in internationalen Unternehmen lernte Peter Schimek schon sehr früh, dass es die Menschen sind, die den Unterschied ausmachen, wenn es um Effizienz und Effektivität geht, also um die Steigerung der Wertschöpfung in Unternehmen und Organisationen. Als Diplom-Ingenieur hat er Maschinenbau, Betriebstechnik und Arbeitswissenschaften studiert. Doch sein Herz gehörte immer den Menschen mit ihren unerschöpflichen Schätzen an Kreativität und Einfallsreichtum. Deswegen liebt er es heute noch, die Ärmel hochzukrempeln und seinen Platz am „Gemba“ zu suchen - dort wo die wirklichen Dinge geschehen.
Peter Schimek startete seine Karriere als Industrial Engineer und er hatte Gelegenheit, in fast allen Unternehmensbereichen Erfahrungen zu sammeln - sei es in der Produktion, der Entwicklung, im technischen Bereich oder auch in kaufmännischen Bereichen. Als Chief Project Engineer baute er einige Fabriken, als Entwickler war er an vielen neuen Dingen beteiligt, und als Plant Manager und General Manager war es stets seine Aufgabe, Veränderungsprozesse zu veranlassen und voran zu treiben. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in England, Belgien, Holland und Brasilien. Dass TPM sein Metier war und ist, bewies Peter Schimek im Ansbacher Unilever-Werk. Die „Bifi-Fabrik“ schaffte es unter seiner Leitung bis zum TPM Spezial Award und zählt damit zu den weltweit herausragenden Werken, die durch JIPM ausgezeichnet wurden.
Als Leiter des Geschäftsbereiches Awarding beim CETPM ist Peter Schimek heute immer noch an seinem liebsten Platz, dem „Gemba“, unterwegs. Sein strategischer Ansatz für Veränderungsprozesse spiegelt sich in den drei Worten Wertschätzung, Wandlungsfähigkeit und Wertschöpfung wieder. Seine feste Überzeugung ist, dass gegenseitige Wertschätzung im Unternehmen die Wandlungsfähigkeit der Mitarbeiter fördert und damit zu Wertschöpfung führt. Einer seiner beliebten Sprüche ist: „Vinceremos! Wir werden siegen!“
Aus der Lean-/TPM-Welt ins wirkliche Leben Informationen werden leicht zugänglich mit QR-Code
Der QR-Code wurde von der Firma Denso Wave entwickelt. Der Auftrag dazu kam von dem Unternehmen Denso, das als Zulieferer von Toyota beauftragt worden war, die sichere Identifikation von Bauteilen zu ermöglichen. Es entstand ein QR-Generator, der zunächst nur industriell eingesetzt wurde. Heute ist der Code international standardisiert und gilt als sehr sicher. Selbst wenn bis zu 30 Prozent zerstört sind kann der Code rekonstruiert werden.
Mittels QR-Generator lassen sich Texte verschlüsseln und senden, zum Beispiel Texte im Format einer halben Seite, URLs, RSS-Feeds oder Telefonnummern. Heute findet man den QR-Code häufig auf auf Webseiten, Druckerzeugnissen oder Produkten. So können Anwender durch das mobile Internet sehr leicht Informationen speichern und bei Bedarf identifizieren.
Wir werden hin und wieder auch hier im Yokoten-Magazin QR-Codes einsetzen, damit Sie bequem auf hinterlegte Informationen zugreifen können.
