Weiterbildung am CETPM mit Umsetzungsturbo

Die Seminare des CETPM sind für große Praxisnähe und hohen Lernerfolg bekannt. Mit den „live“-Angeboten in Gastwerken, der Lehrfabrik und dem Lehrbüro wurden einmalige Umgebungen für nachhaltiges Lernen geschaffen. So fördern wir die Lernfähigkeit (Lernen lernen), den Ausbau der Lernbereitschaft (lebenslanges Lernen) und den Lerntransfer (Anwendung im eigenen Unternehmen). Beim Lerntransfer kommen einige Unternehmen bislang jedoch nicht wie gewünscht in Gang und die Verbesserungsmaßnahmen stagnieren

Vielleicht haben Sie das auch schon erlebt: Voller Tatendrang, mit vielen guten Ideen und Vorsätzen kommt man vom Seminar zurück. Und dann warten ein überquellender Posteingang und überlastete Kollegen auf Sie. Der Vorgesetzte braucht ganz dringend eine umfangreiche Ausarbeitung. Die harte Realität hat Sie schnell wieder eingeholt. Und nach einigen Wochen stellen Sie frustriert fest, dass es nicht gelungen ist, das gelernte Wissen anzuwenden und Verbesserungen umzusetzen. Die Investition trägt nicht die gewünschten Früchte.

Doch das ist nach unserer Erfahrung nur eine Facette eines ganzen Problemkomplexes. Häufig fehlen in Unternehmen eine von der Vision abgeleitete Kaskade mit Zielen für alle Hierarchieebenen und daraus abgeleitete Ziele für die gebuchten Seminare. Einige der Teilnehmer sitzen auch in einem für sie unpassenden Seminar – oder noch schlimmer: Sie wissen nicht, warum sie zu eben diesem Seminar geschickt wurden bzw. wie der Zusammenhang mit den betrieblichen Zielen ist. Es fehlt teilweise auch eine konkrete Zielvorgabe, was nach dem Seminar mit den neu erworbenen Fähigkeiten erreicht werden soll.

Der Turbolader in drei Phasen

Uns liegt Ihr Erfolg bei der Umsetzung des bei uns erworbenen Fach- und Führungswissens am Herzen! Daher haben wir uns des geschilderten Problemkomplexes angenommen und ein Maßnahmenpaket geschnürt, das wir „Umsetzungsturbo“ getauft haben. Der Turbolader für mehr Effizienz beim Transfer erworbenen Seminar-Wissens in Ihren beruflichen Alltag – nachhaltig, messbar, einfach!

Phase 1: Vor dem Seminar

a. Reifegrad-Analyse / Systemcheck

Unternehmen stürzen sich teilweise in neue Themen und schulen dazu Mitarbeiter, ohne ein stimmiges Bild davon zu haben, wo die größten Potentiale im Unternehmen schlummern und wie sie gehoben werden können. Mit unserer eintägigen Reifegrad-Analyse (kostenpflichtig) bekommen Sie eine systematische und unabhängige Einschätzung Ihres Lean- und TPM-Reifegrades. Wir identifizieren Verbesserungspotenziale und geben Handlungsempfehlungen ab. So können Sie Ihre Qualifizierungsmaßnahmen dort beginnen, wo sie den höchsten Nutzen bringen.

b. Zielentwicklungsprozess und Roadmap-Entwicklung

Häufig fehlt in den Unternehmen ein durchgängiger Zielentwicklungsprozess von der Vision bis hin zu individuellen Zielen. In diesem Fall bleiben die Weiterbildungsmaßnahmen ohne Ausrichtung und deren Wirkung verpufft. Fehlt eine umfassende Implementierungs-Roadmap, erfolgen Trainings zum falschen Zeitpunkt und/oder für den falschen Personenkreis. In einem zweitägigen Workshop (kostenpflichtig) bei Ihnen vor Ort, entwickeln wir mit Ihnen gemeinsam Ihre Zielkaskade und Ihre Roadmap und legen den Grundstein für die strukturierte, erfolgreiche Einführung eines betrieblichen Verbesserungssystems und den Schulungserfolg.

c. Weiterbildungsbedarf und -plan festlegen

Auf der Grundlage der Ziele und Planung sind Führungskräfte und Mitarbeiter nun aufgefordert, den Bildungsbedarf zu ermitteln und zu terminieren. Dabei geht es unter anderem darum, Fragen zu beantworten wie: In welchen Bereichen/ Abteilungen besteht Weiterbildungsbedarf? Wie ist das Stärken-/Schwächen-Profil der Mitarbeiter? Welche Inhalte müssen wann vermittelt werden, welche Schulungsinhalte können intern abgedeckt werden? Unterstützend bieten wir Ihnen ein individuelles, telefonisches Vorgespräch an, um zu klären, ob das von Ihnen angedachte Seminar für Sie passt: Gehören Sie zur Zielgruppe? Reichen Ihre Vorkenntnisse? Werden „Ihre“ Inhalte behandelt? Sind die notwendigen Voraussetzungen für den Seminarerfolg im Unternehmen gegeben?

d. Vereinbarung der Weiterbildungsziele

Vor Beginn des Seminars sollten Vorgesetzter und Mitarbeiter die mit der Maßnahme zu erreichenden Ziele so konkret wie möglich festlegen. Was genau soll sich durch die Qualifizierung verändern? Welche Entwicklung soll erreicht werden? Unterstützen die Ziele des Mitarbeiters die Ziele des Vorgesetzten? Welche organisatorischen Maßnahmen sind vor dem Seminarbeginn zu treffen (z.B. zu Workshops einladen, die im Rahmen der Projektaufgaben erforderlich sind)? Das Ergebnis des Gesprächs wird in einer Zielvereinbarung dokumentiert. Sie bekommen zur Unterstützung dieser Aufgabe dazu von uns nach der Seminaranmeldung den Umsetzungsturbo-Leitfaden zugeschickt.

Phase 2: Während des Seminars

a. Erwartungs- und Zielabgleich

Unsere Trainer fragen zu Beginn der Qualifizierungsmaßnahme immer nach Ihren Zielen und Erwartungen. Dank des Umsetzungsturbos sind Sie in der Lage, Ihre Erwartungen und Ziele genau zu formulieren. So kann der Trainer sich bestmöglich auf Ihre Bedürfnisse einstellen.

b. Professionelles Projektmanagement

Bei umfangreichen Qualifizierungsmaßnahmen übernehmen wir für Sie das auf Ihren Auftrag zugeschnittene Projektmanagement. Die Planung des Weiterbildungsprojektes basiert auf der gemeinsam erarbeiteten Roadmap und schafft Transparenz bei allen Beteiligten. Abgestimmte Meilensteine werden eingehalten und Ziele erreicht.

Phase 3: Nach dem Seminar

a. Digitale Seminarunterlagen

Zurück an Ihrem Arbeitsplatz geht es nun darum, das Gelernte umzusetzen. Dabei hilft Ihnen, dass Sie von uns alle Seminarunterlagen, Checklisten, Fotoprotokolle in digitaler Form erhalten. So haben Sie einfach und ortsunabhängig Zugriff auf das darin enthaltene Wissen.

b. Zielverfolgungsgespräche

Hier kommt die in Phase I mit dem Vorgesetzten getroffene Zielvereinbarung ins Spiel. Unmittelbar nach dem Seminar erfolgt ein Feedbackgespräch zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem, in dem die vereinbarten Ziele überprüft, gegebenenfalls angepasst, ein Maßnahmen-/Zeitplan festgelegt und erforderliche Rahmenbedingungen definiert werden. Am Ende Ihres Seminars erhalten Sie von uns den passenden Umsetzungsturbo-Leitfaden für dieses Gespräch. Weitere Gespräche im Abstand von 1-2 Wochen dienen der Kontrolle der Zielerreichung sowie der Festlegung eventuell erforderlicher, unterstützender Maßnahmen.

c. Umsetzungscoaching

Mit dem Umsetzungscoaching sichern Sie sich Ihren Trainer als Begleiter des Lerntransfers. Ihr Trainer unterstützt Sie bei Ihren individuellen Herausforderungen in der Praxis. Bis zu einem halben Jahr nach Seminarbesuch steht Ihnen unser Trainer via E-Mail oder Telefon als Umsetzungs-Coach zur Seite. Zusätzlich können Sie schon bei der Seminarbuchung ein Zeitkontingent für eine individuelle Begleitung vor Ort bei Ihrem Trainer reservieren (kostenpflichtig). Auf Wunsch entwickeln wir auch umfangreichere, auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Prozessbegleitungs-Szenarien.

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